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Folgen einer Scheidung

14.01.2009 11:28 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Guten Tag,

ich habe folgendes Problem:

Ich habe im Februar 2008 trotz vieler Warnungen geheiratet. Doch stellte sich im Laufe der Zeit heraus, dass die Warnungen leider doch nicht so unbegründet waren. Nach langem Hin und Her bin ich im Moment auf dem Stand, dass ich meiner Frau noch eine Chance gebe und hoffe, dass sich die Situation doch noch positiv regelt. Nun mache ich mir auch aufgrund von Drängen von Familie und Freunden viele Gedanken über meine eigene Zukunft. Für eine Ehe-Annullierung ist die Frist fast abgelaufen und auch wenn es wirklich viele nach jedem Menschenverstand ausreichende Gründe für eine gerichtliche Bestätigung der Wirksamkeit einer Annullierung gibt, verstreicht ja nun die Zeit in der ich noch auf Besserung hoffen kann. So die Situation.

Meine Frage ist nun, was ich zu befürchten habe, wenn ich in einem halben Jahr nun doch mir und allen eingestehen muss, dass es keine Besserung gab, und mich zu einer Scheidung durchgerungen habe.

Was muss ich meiner Frau zahlen? Wie lange muss ich etwas zahlen? Kann meine Frau auch noch nach Jahren wieder auf mich zukommen und mich als dann Ex-Mann zu weiteren Zahlungen verpflichten? Haben ihre Gläubiger später noch Möglichkeiten mich zu belangen, nur weil ich mal mit dieser Frau verheiratet war?

Wir haben keinen Ehevertrag! Ich wollte schon oft einen erstellen lassen, aber dann habe ich gelesen, dass egal was in einem solchen Vertrag steht, dieses von einem Gericht, wenn der Richter der Meinung ist, es sei nicht gerecht, für nichtig erklärt werden kann.

Sie sagt immer, dass alles was ich besitze, zur Hälfte ihr gehören würde und Andeutungen, dass ich bei einer Scheidung viel verlieren würde.

Ich bin Sammler von u.a. DVDs, welche mal mehr mal minder viel wert sind, mir aber doch sehr viel bedeuten. Ich habe nun die Sorge, dass sie bei einer Scheidung aus Rache darauf bestehen könnte, Teile meine Sammlung für sich zu haben, wobei sich diese Sorge auch auf andere von mir sehr geliebte Gegenstände bezieht. Muss ich mir da Sorgen machen oder hat Sie auch wenn wir nun verheiratet sind keine Ansprüche auf meine eigenen Gegenstände?

Danke für eine Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Der Unterhalt beträgt 3/7 Ihres bereinigten Einkommens. Beträgt Ihr bereinigtes Einkommen z.B. 2.000,00 €, beträgt der Unterhalt also ca. 850,00 €. Ihr Selbstbehalt ( also das Einkommen, welches Ihnen zu verbleiben hat) beträgt 1.000,00 €.

Die Dauer der Unterhaltszahlung richtet sich nach verschiedenen Faktoren, z.B. der Ehedauer, der Rollenverteilung in der Ehe, der erlittenen ehebedingten Nachteile etc.
Wenn die Ehe von kurzer Dauer war ( was die Rechtsprechung in der Regel bei Ehen von 2-3 Jahren Dauer annimmt), sind die Aussichten auf eine Unterhaltsverwirkung gut.

Auf Unterhalt können Sie nach Jahren nur in Anspruch genommen werden, wenn eine Unterhaltskette besteht, also Ihre Frau durchgehend ab Rechtskraft der Scheidung hätte Unterhalt verlangen können.

Für die Schulden Ihrer Frau haften Sie im Grundsatz nicht.

Die Ehefrau kann an dem Zugewinn, welchen Sie erwirtschaftet haben in der Ehezeit, einen Ausgleich verlangen. Sie kann aber grundsätzlich nicht verlangen, dass Sie ihr Ihre Gegenstände zu Eigentum übertragen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben einen ersten kurzen Überblick gegeben zu haben.
Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,


Bitter
Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 15.01.2009 | 09:19

Hallo Frau Bitter.

Danke für die schnelle Bearbeitung meiner Anfrage!

Gibt es entsprechende Paragraphen und/oder Präzedenzfälle für Ihre Aussagen?

Wie beweise ich mein Eigentum an Gegenständen in einer Wohnung? Habe mir nun angewöhnt Rechnungen und Bons aufzuheben, aber eine Schenkung kann ja jeder behaupten.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 16.01.2009 | 12:05

Sehr geehrter Fragesteller,

die gesetzlichen Regelungen finden Sie unter §§ 1569 ff BGB und §§ 1601 ff BGB .

Über Rechnungen und Bons können Sie nachweisen, dass Sie die Gegenstände gekauft und zu Eigentum erworben haben. Beruft sich jemand auf eine Schenkung, hat er sie auch nachzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen,


Bitter

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