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Folgen einer Hochzeit auf Unterhalt und Halbwaisenrente


09.12.2013 20:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Abend,

die Fakten:
- ich, 29 Jahre, angestellt (Teilzeit, ca. 900 Euro netto), ca. 300 Euro Mieteinnahmen, zwei Kinder (3 und 7 Jahre alt, anderes Elternteil gestorben, Kinder erhalten Halbwaisenrente, welche durch Unterhaltsvorschuss aufgestockt wird)
- mein Partner, 33 Jahre, Student (Vollzeit), kein Einkommen, ein Kind (9 Jahre) ohne Sorgerecht, unterhaltszahlend
- kein gemeinsames Kind
- wir wollen gerne heiraten
- wir wohnen zusammen

die Fragen:
1. Stimmt es, dass der Unterhaltsvorschuss für meine Kinder wegfällt, wenn wir heiraten?
2. Kann mein Einkommen in irgendeiner Form zum Unterhalt seines Kindes hinzugerechnet werden?
3. Kann sein Einkommen (falls er denn dann welches hat) zum Kindergartenbeitrag meines jüngsten Kindes hinzugerechnet werden?
4. Stimmt auch im Falle des Studiums (er hat vorher schon gearbeitet), dass theoretisch das andere Elternteil seines Kindes am Bargeldunterhalt beteiligt werden müsste, falls sie mehr als doppelt so viel Nettoeinkommen hat wie er?
5. Kann das Einkommen meiner Kinder (regelmäßige Einnahmen aus Erbschaft) in irgendeiner Form zum Unterhalt seines Kindes hinzugerechnet werden?
6. Was ändert ein gemeinsames Kind bei der Unterhaltszahlung an sein Kind?

Wir wünschen uns natürlich das Wohl aller Kinder, möchten aber im Falle einer Hochzeit nicht schlechter finanziell dastehen als vorher.

Wo können wir uns im Zweifel noch objektiv beraten lassen?

Vielen Dank!

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Sehr geehrte Ratsuchende,

gern beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

1. Wenn Sie Ihren Lebensgefährten heiraten, erlischt der Anspruch auf Unterhaltsvorschuss.

2. Nein, Ihr Einkommen hat keinen Einfluss auf die Unterhaltsverpflichtung des Lebensgefährten. Auch nicht bei Heirat.

3. Die Höhe der Kindergartenkosten ist satzungsabhängig und von Region zu Region unterschiedlich. Grundsätzlich jedoch ist allenfalls das Einkommen der Kindeseltern maßgeblich. Ihr neuer Lebensgefährte IST jedoch auch bei Heirat nicht der leibliche Vater Ihrer Kinder. Also nein.

4. Erst wenn ein Kind volljährig wird, werden beide Elternteile barunterhaltspflichtig. Bei minderjährigen Kindern zahlt nur derjenige, bei dem das Kind nicht lebt. Voraussetzung ist hierfür jedoch Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners. Im Fälle eine Ausbildung oder Studium kann seine Unterhaltsverpflichtung für die entsprechende Zeit entfallen. Ziehen Sie bitte für eine weitergehende Beratung einen Anwalt hinzu.

5. Nein.

6. Wird der Unterhaltspflichtige noch einmal Vater, kommt eine weitere Unterhaltsverpflichtung hinzu, welche im Mangelfall, also nicht genügend Einkommen, dazu führt, dass sich die vorhandenen Kinder das zur Verfügung stehende Geld teilen müssen. Die Höhe des zu zahlenden Unterhaltes für das aktuelle Kind könnte sich also verringern.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt
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