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Förderunterricht Grundschule Hessen

| 06.11.2018 21:00 |
Preis: 49,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


Zusammenfassung: Der Förderunterricht in Hessen ist für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen gemäß der Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses (VOGSV) verpflichtend. Die Klassenkonferenz entscheidet über Förderbedarf und Art der Förderung.

Sehr geehrter Damen und Herren,
ich würde gerne erfahren, ob Förderunterricht in Mathemtik in der Grundschule verpflichtend ist (Hessen)? Mein Sohn (2. Klasse) hat im August aufgrund eines Umzugs die Schule gewechselt, ist aber seit der 1. Klasse im Förderunterricht. Allerdings wurde ich an der alten Schule gefragt ob ich das möchte, es ist erwähnenswert das ich selbst Mathematikerin bin und schon viel mit meinem Sohn lerne. Ich hatte eingewilligt an der alten Schule, da die neue Klassenlehrerin aufgrund des Zeugnisses die Teilnahme in der 1. Klasse gesehen hat, hat sie meinen Sohn auch in den Förderunterricht eingetragen. Ich möchte das er nicht mehr teilnimmt, da ich schon sehr viel mit ihm zu Hause lerne und ich denke das wird zu viel für ihn. Zudem
ist die Schwierigkeit bei meinem
Sohn eher das er langsam rechnet aber nicht falsch. Bitte um Rat.
06.11.2018 | 22:34

Antwort

von


(80)
Bertha-von-Suttner-Straße 9
37085 Göttingen
Tel: 0551 707280
Web: http://rkm-goettingen.de/gero-geisslreiter-verwaltungsrecht
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Maßgeblich ist die hessische Verordnung zur Gestaltung des Schulverhältnisses (VOGSV). Der Besuch der Förderkurse ist für Schülerinnen und Schüler mit festgestellten Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder beim Rechnen verpflichtend (§ 41 Abs. 2). Ebenso § 1 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1: "Die Teilnahme an eingerichteten Förderkursen, die in individuellen Förderplänen als Fördermaßnahme festgehalten sind, ist für diese Schülerinnen und Schüler verpflichtend".

Die Schule hat wiederum die Pflicht, diese Schülerinnen und Schüler nach entsprechender Diagnose zu fördern, u.a. durch "Unterricht in besonderen Lerngruppen" nach § 41, vgl. § 39 Abs. 2. Die Klassenkonferenz ist für die Feststellung des Förderbedarfs zuständig und entscheidet auch über die Art der Fördermaßnahmen; bei besonderen Schwierigkeiten beim Rechnen sollen die besonderen Fördermaßnahmen bis zum Ende der Grundschule abgeschlossen sein, § 39.

Sie sollten daher bei der Schule (Schulleitung) beantragen, dass Ihr Sohn nach dem 1. Halbjahr nicht mehr am Förderunterricht teilnimmt. Dazu müssen die beteiligten Fachlehrer aber ein entsprechendes Votum für die Klassenkonferenz abgeben, nämlich dass Ihr Sohn keine besonderen Schwierigkeiten mehr beim Rechnen hat. Allgemein sollten Sie sich von der Schule jedenfalls auch zu alternativen Fördermöglichkeiten beraten lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet, zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Gero Geißlreiter

Bewertung des Fragestellers 14.11.2018 | 14:54

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