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Flugreise


09.08.2006 10:18 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Im März online Reise nach Teneriffa gebucht ab Zürich (Direktflug am 15.7 ab ZRH und 5.8 ab Teneriffa 16.25 Uhr) für 4 Personen (2xErwachsene+2xKinder) von Fluggesellschaft auch bestätigt und von uns bezahlt. Jedoch 9 Tage vor Abflug gibt Fluggesellschaft bekannt, dass aus "dringlichen Gründen" die Durchführung des Fluges zu ändern sei. D.h neu Rückflug um 08.45 morgens mit Umsteigen via Frankfurt (mit anderen Fluggesellschaften). Wir haben uns per eingeschrieben Brief beschwert.
Zwischenzeitlich haben wir herausgefunden, dass der ursprünglich gebuchte und bestätigte Flug planmässig stattgefunden hat. Wir gehen davon aus, dass der Flug überbucht war und wir (weil 4 Personen) in den sauren Apfel beissen mussten. Sind wir nacht EU-Verordnung 261/2004 Entschädigungsberechtigt? Wir wurden zwar nicht am Schalter abgewiesen, aber vorsorglich auf einen uns unangehmen Umwegflug gebucht.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


sofern Sie nachweisen können, dass entgegen der angeblichen Annullierung der Flug doch stattgefunden hat, haben Sie hier sehr gute Chancen, eine Ausgleichszahlung nach der EU-Richtlinie 261/2004 zu erhalten.

Da es sich nach den bisherigen Schilderungen um einen sogenannten Kurzstrecken-Flug handelt, werden die Ausgleichszahlungen hier 250,00 EUR betragen. Da aber, und so verstehe ich die Fragestellung, doch wohl eine Ersatzbeförderung angeboten und genutzt worden ist, reduziert sich dieser Betrag um die Hälfte, so dass die Ausgleichszahlung dann 125,00 EUR pro beförderter Person betragen wird.

Hierzu sollten Sie die Fluggesellschaft, und diese ist der Ansprechpartner, da es ja nicht nach Ihrer Schilderung um eine Pauschalreise geht, schriftlich per EINSCHREIBEN/RÜCKSCHEIN auffordern und dazu eine Frist von 14 Tagen setzen.

Wird diese Frist nicht eingehalten, sollten Sie dann wegen des eingetretenen Verzuges einen Rechtsanwalt beauftragen. Dieses kann natürlich auch über unser Büro erfolgen.


DANEBEN sollten Sie den Vorfall auch dem

Luftfahrt-Bundesamt
Fluggastrechte
Postfach 3054
38020 Braunschweig
E-Mail: fluggastrechte@lba.de
Fax: + 49 (0) 531 2355 707

melden, damit auch dieses den Vorfall untersucht.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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