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Flugkostenerstattung bei Stornierung des Anschlußfluges

| 17.05.2010 17:59 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe am 20.04.10 einen Flug Palma de Mallorca - Salzburg über Köln/Bonn gebucht und angetreten. Der Flugpreis betrug p.P. EUR 181,00 zzgl. Kerosinzuschlag und Gebühren.
Der Flug von Palma nach Köln/Bonn konnte einwandfrei durchgeführt werden. Der Flug Köln/Bonn - Salzburg wurde wegen der Aschewolkeproblematik storniert.
Die Fluggesellschaft AIR BERLIN wollte zunächst nur die Nebenkosten (Kerosinzuschlag, Tax) in Höhe von EUR 37,34 erstatten.
Auf meinen Einwand hin wurde folgende Rechnung aufgemacht:
"Aus kundendienstlichen Gründen haben wir eine prozentuale Erstattung unter
Bezugnahme der einzelnen Entfernungen zu Grunde gelegt. Die gesamte Strecke umfasst
eine Länge von 1849 km, für die Sie pro Person 181 € (Nettoflugpreis) bezahlt haben.
Die nicht genutzte Teilstrecke umfasst 546km. Somit ergibt sich ein
Erstattungsbetrag in Höhe von 53,44 € pro Person, also insgesamt 267,20 €."
Meine Frage: Ist das rechtlich zu akzeptieren?

Vielen Dank für Ihre Antwort!



Sehr geehrter Fragesteller,

Da die Fluggesellschaft wegen Unmöglichkeit (Flugverbot aufgrund der Aschewolke) einen Teil der Beförderungsleistung nicht erbringen konnte, sind Sie von einem Teil der Gegenleistungspflicht befreit. Es gilt die Vorschrift über die Minderung entsprechend (§ 326 Abs. 1 Satz 1 zweiter Halbsatz in Verbindung mit § 441 Abs. 3 BGB ).

Dass Sie den anteiligen Nettopreis erstattet bekommen, ist also rechtlich nicht zu beanstanden.

Nicht angefallene Steuern und Gebühren müssten daneben noch gesondert abgerechnet werden.


Mit freundlichen Grüßen

M. Juhre
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 18.05.2010 | 12:27

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Vielen Dank für Ihre kompetente Antwort. Insbesondere die Gesetzesverweise bzw. -fundstellen sind bei der Argumentation gegenüber dem Gegner hilfreich und eindeutig.
MfG - J. Reinke -

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