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Flugannullierung bzw. U,mbuchung

| 01.12.2020 09:35 |
Preis: 30,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben im Januar eine Pauschalreise für September 2020 nach Korfu gebucht. Ein paar Tage vor Urlaubsbeginn wurden uns neue Reisetickets gesandt. Der Flug ging nicht wie geplant am 11.09.2020 um 06:20, sondern am 12.09.2020 um 05:50 Uhr nach Korfu. Der Rückflugtag war der 22.09.2020. Dieser blieb auch, allerdings wurde der Flug von ursprünglich 17:15 Uhr auf 10 Uhr am morgen verlegt. Die ursprüngliche Fluggesellschaft war Lufthansa. Umgebucht bzw. neu gebucht flogen wir dann mit Condor. Lufthansa hat mir mitgeteilt, dass die Annullierung der Flüge auf der aktuellen Situation infolge der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus beruht und daher keine Entschädigung erfolgen kann.

Vom Reisebüro haben wir ohne Ansprüche zu stellen eine Entschädigung von 88 Euro erhalten.

01.12.2020 | 11:40

Antwort

von


(452)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Was das Reisebüro anbelangt, so haben Sie eine Entschädigung erhalten, die Ihnen wegen der Verkürzung des Urlaubs zugestanden hat. Ob diese Entschädigung der Höhe nach korrekt ist, lässt sich dann errechnen, wenn der Reisepreis bekannt ist.Sie müssten hier eine Entschädigung für mindestens einen Reisetag erhalten (anteiliger Reisepreis), eher für 1 1/2 Reisetage.
Dass das Reisebüro von sich aus gezahlt hat, ist allerdings eher ungewöhnlich.

Was die Flugverschiebung anbelangt, so handelt es sich hier nicht mehr um eine Verschiebung, sondern um eine Annulierung des ursprünglichen Fluges, da Sie auf einen Flug mehr als 23 Stunden später gebucht wurden.
Grundsätzlich stehen Ihnen hier Ausgleichsansprüche zu.

Es ist davon auszugehen, dass aufgrund von Wirtschaftlichkeitsgedanken hier die Flüge zusammengestrichen wurden. Dies hat selbstverständlich auch mit der Pandemie zu tun. Allerdings haben Sie meines Erachtens dennoch einen Anspruch, da ja Flüge durchgeführt wurden und die Pandemie auch nicht für alle verspäteten bzw. annullierten Flüge als Ausrede gilt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 01.12.2020 | 13:02

Der ursprüngliche Reisepreis bezog sich auf insgesamt 1.667,- Euro. Ist die Entschädigung des Reiseveranstalters mit 88,- Euro angemessen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.12.2020 | 14:03

Sehr geehrter Fragesteller,

meines Erachtens ist die Entschädigung nicht angemessen, da der Tagesreisepreis (Preis ./. ursprüngliche Reisetage)höher liegt.

Mit freundlichen Grüßen

Wibke Türk
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 01.12.2020 | 13:04

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Die Anwort war verständlich und zu verstehen. Die Informationen sind auf jeden Fall weiter verwendbar, um die Ansprüche gegenüber der Fluggesellschaft weiter geltend zu machen.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 01.12.2020
4/5,0

Die Anwort war verständlich und zu verstehen. Die Informationen sind auf jeden Fall weiter verwendbar, um die Ansprüche gegenüber der Fluggesellschaft weiter geltend zu machen.


ANTWORT VON

(452)

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht