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Fließt eine Lebensversicherung in den Nachlass?

03.07.2007 12:20 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,

mein verstorbener Bruder hatte eine kleine Lebensversicherung auf unseren Vater abgeschlossen. Unser Vater ist aber auch schon verstorben und mein Bruder hat keinen anderen Namen in die Versicherung eingesetzt.Nun bin ich seine Schwester die einzige lebende Verwande.
Mein Bruder hatte ein Testament hinterlassen, die Lebensversicherung war bei der Vermögensaufstellung aber nicht im Bestand. Steht sie mir zu oder fließt sie in den gesamten Nachlass ?
Heute hat mir die Versicherung mitgeteilt, das sie die Lebensversicherung an die Testamentsvollstreckerin ( keine Verwande) ausgezahlt hat.Die Testamentsvollstreckerin gibt leider keinerlei Auskunft. Ist das Rechtens ? Im voraus vielen Dank für Ihre Antwort.

03.07.2007 | 12:38

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Im Hinblick auf die Lebensversicherung werden Sie, obwohl einzige lebende Verwandte, nicht automatisch zur Bezugsberechtigten, wenn die ursprünglich vorgesehene Person bereits verstorben ist. Die Lebensversicherung fließt daher dem Nachlass zu, den gemäß § 2205 BGB: Verwaltung des Nachlasses, Verfügungsbefugnis die Testamentsvollstreckerin verwaltet. Grundsätzlich hat sie den Erben Verlangen Auskunft zu erteilen wie sich aus den § 2218 BGB: Rechtsverhältnis zum Erben; Rechnungslegung , § 666 BGB: Auskunfts- und Rechenschaftspflicht ergibt. Den Erben ist diese also zur Auskunft verpflichtet und kann diese nicht verweigern. Wenn Sie im Testament als Erbin eingesetzt worden sind, schuldet Ihnen die Testamentsvollstreckerin Auskunft im Hinblick auf die Lebensversicherung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


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