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Fitnessstudio - Außerordentliche Kündigung

| 09.01.2010 14:19 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe in meinem Fitnessstudio ein 2-Jahres-Vertrag abgeschlossen, der aktuell noch bis zum April 2011 laufen würde.

Nun habe ich im November von meinem Arzt (Allgemeinmedziner mit Sportdiplom) ein Attest bekommen, was wie folgt lautet:
"Aus gesundheitlichen Gründen kann Frau .... bis auf Weiteres an dem bisher durchgeführten Fitnesstraining nicht mehr teilnehmen."

Dieses Attest habe ich sofort mit einer außerordentlichen Kündigung zum Sportsudio geschickt (per Einschreiben). Daraufhin hat mir das Studio einen Brief zurück gesandt mit folgendem Wortlaut:
"Leider mussten wir feststellen, dass der Inhalt des von Ihnen vorgelegten Attestes nicht ausreicht, um einen wichtigen Grund darzulegen, denn es lässt sich weder die Art der Erkrankung noch deren Dauer bzw. Umfang erkennen. Wir möchten Dich deshalb bitten, uns ein aussagefähiges Attest vorzulegen. Sollte dies nicht möglich sein, bestätigen wir Dir hiermit Deine Kündigung fristgemäß zum 30.04.2011."

Nun die Frage: Ist das Studio berechtigt ein solches Attest zu verlangen? Im Grunde geht es sie doch gar nichts an, was ich habe.
In den Vertragsbedingungen steht keine genaue Angabe darüber, wie ein solches Attest auszusehen hat. Kann ich die Beiträge ab November zurückfordern?

Vielen Dank für Ihre Informationen.

09.01.2010 | 15:14

Antwort

von


(81)
Kaiserring 38
68161 Mannheim
Tel: 0621-40068230
Web: http://www.mannheim-anwalt.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung hat das Fitniess-Studio keinen Anspruch auf ein qualifiziertes Attest. Der Krankheitsgrund ist dem Studio gegenüber nicht zu nennen. Für den Fall eines Prozesses müsste das Fitness-Studio die Beweiskraft des Ihnen ausgestellten Attestes "erschüttern", so dass Sie zu weiteren Auskünften verpflichtet wären um den außerordentlichen Kündigungsgrund nachzuweisen. Anhaltspunkte für eine Erschütterung des Beweiswertes des Attestes für Ihre Krankheit(en) liegen wohl nicht vor.

Vertraglich kann allerdings auch hiervon etwas Abweichendes vereinbart worden sein.

Anspruch auf Rückerstattung der Beiträge haben Sie ab dem Zeitpunkt der ausgesprochenen Kündigung bzw. des Zeitpunkts des Zugangs bei dem Fitness-Studio.

Ich hoffe Ihnen im Rahmen einer Erstberatung weitergeholfen zu haben.

Für Rückfragen kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail.

Mit freundlichem Gruß


Bewertung des Fragestellers 12.01.2010 | 14:19

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