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Fitnessstudio 2 Verträge

| 15.02.2015 12:43 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz


Ich habe vor Jahren einen 24-monatigen Vertrag mit einem Fitnessstudio geschlossen. Nach kurzer Laufzeit (ca. 3 Monate) hat mein Vorgesetzter gesagt, er würde die Kosten dafür übernehmen. Auf Nachfrage im Studio hieß es, es sei kein Problem den Vertrag auf den Namen meines Chefs umzuschreiben. Dieser Vertrag lief dann zwei Jahre. Aus Vorsicht hatte ich meinen zuerst geschlossenen Vertrag dennoch gekündigt.

Plötzlich, nach Ende des zweiten Vertrages, der rechtzeitig gekündigt wurde meinte nun der Studiobesitzer mein erster Vertrag hätte nur geruht, würde jetzt aufleben und ich hätte einen ruhenden Vertrag nicht kündigen können. Nun habe ich einen Mahnbescheid über die komplette Restsumme bekommen (ca. 1000 Euro). Ist das rechtlich korrekt ?

Einsatz editiert am 15.02.2015 12:55:28

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich anhand der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Sie sollten gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen, denn die Forderung des Fitnessstudios dürfte nicht bestehen. Wenn vereinbart wird, dass Ihr Chef die Kosten für Ihren Vertrag übernimmt und der Vertrag auf ihn umgeschrieben wird, dann kommt es juristisch schon zu keinem zweiten Vertrag. Es bleibt vielmehr bei einem Vertrag, dessen Inhalt lediglich verändert wird. Ihr Chef zahlt die Beiträge und Sie sind Nutzungsberechtigte an den Leistungen des Studios. Insofern war bereits Ihre erste Kündigung ausreichend, um diesen Vertrag nach seiner Laufzeit von zwei Jahren zu beenden. Ein "Ruhen" des vermeintlich ersten Vertrages vermag ich nicht zu erkennen.

Bitte beachten Sie, dass Sie den fraglichen Vertrag, der sicherlich Allgemeine Geschäftsbedingungen des Fitnessstudios enthalten dürfte, überprüfen lassen sollten und dass Sie mit Blick auf die möglichen Beweisschwierigkeiten bei mündlichen Absprachen überlegen sollten, ob und welche Beweismittel (z.B. Zeugenaussage des Chefs) zur Verfügung stehen, bevor es zu einem Rechtsstreit kommt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 15.02.2015 | 13:48

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