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Fitnessstudio


14.02.2005 15:14 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren ,
der Vertrag mit dem Fitnessstudio wurde mit der Option ,
Abbuchung des Beitrages zum ersten des Monates abgeschlossen.Das Fitnessstudio hat sich seidher (Oktober war der Vertragsabschluß) kein einziges mal an diese vereinbarung gehalten.Aus diesem grund haben wir diesem Vertrag fristlos gekündigt.Kann man auf Grund diesen Vertragvertoßes entsprechend reagieren?Bin ich im Recht wegen diesen Vertragsverstoßes seitens des Fitnessstudio?

Vielen Dank

Mit freundlichen Gruß
Carsten Weber

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Sehr geehrter Anfragender,

vielen Dank für Ihre Frage. Bei dem von Ihnen dargestellten Sachverhalt wird noch nicht klar, in welcher Weise sich das Fittness-Studio nicht an die Vereinbarung gehalten hat.

Denkbar wäre z.B., dass

1. die Lastschrift überhaupt nicht verwendet wird und Sie selbst die Einzahlung vornehmen müssen,

2. die Lastschriften nicht per Monatsersten, sondern später vorgenommen werden,

3. die Lastschriften vor dem vereinbarten Fälligkeitstermin vorgenommen werden,

4. bislang noch überhaupt keine Zahlungen erfolgt sind.

Falls das Fitness-Studio - aus welchem Grund auch immer - nun keine Lastschrift vornehmen will (oder kann), dann könnten Sie im Falle der vorstehenden Ziffer 1. das Problem durch Einrichtung eines Dauerauftrages für Sie ebenso elegant lösen.

Die Ziffer 2. stellt für Sie keinen Nachteil dar. Wenn der Gläubiger freiwillig später abbucht, erhalten Sie einen zinslosen Kredit. Sie müssen nur dafür sorgen, dass das Konto Deckung aufweist. Aber das müssten Sie auch dann, wenn bereits am Monatsanfang abgebucht worden wäre.

Die Ziffer 4. ist im Prinzip die Summe der Vorteile aus Ziffer 1. und 3. Ihnen wird (bzw. wurde) ein Darlehen durch das Fittness-Studio eingeräumt. Und Sie können die Zahlung ohne weiteres selbst vornehmen.

Lediglich die Variante der Ziffer 3. stellt für Sie ein Problem dar. Hier könnten Sie das Fittness-Studio auffordern, es in der Zukunft zu unterlassen, die Fälligkeitstermine vorzuverlegen. Gleichzeitig sollten Sie ankündigen, im Wiederholungsfalle zu kündigen. Und wenn es dann doch wieder passiert wäre dann (!) eine Kündigung gerechtfertigt.

Zum jetzigen Zeitpunkt scheint mir dies nach Maßgabe des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts nicht möglich zu sein. Falls noch ein anderer Vertragsverstoß durch das Fitness-Studio vorliegt, den ich nicht gesehen habe, dann bitte ich um eine kurze Mitteilung.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weiter geholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -

Bremer Str. 28a
21073 Hamburg

Tel.: 040 - 24 88 21 96
Fax: 040 - 24 88 21 97

mailto:post@ra-breuning.de
www.ra-breuning.de

Nachfrage vom Fragesteller 14.02.2005 | 19:30

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe ein Vertrag mit ein Fitnessstudio seid dem 1.Oktober 2004 und ich habe vertragliche mit dem Fitnessstudio vereinbart ,die Mitgliedsbeiträge von mein Konto abzubuchen.
Aber das Fitnessstudio hat sich an die vertragliche Vereinbarung
nicht gehalten.Sie haben für Oktober und November nicht abgebucht ,sondern mitte Dezember (Beiträge :38,60 € und eine Barbeitungsgebühr von 50,00 €).Und im Januar wurden die Beiträge auch noch nicht abgebucht.Trotz mehrmalige Aufforderung an das Fitnessstudio(von Oktober 04),kam keine Reaktion von Fitnessstudio.Ich habe mehrmals Angerufen und ich bin mehrmals in das Fitnessstudio hingegangen und aufgefordert den Mitgliesbeitrag abzubuchen.Ich habe nur Ausreden erhalten wie z.B. Computer fehler.Nun habe ich den Vertrag fristlos gekündigt und die Einzugermächtigung entzogen.Bin ich im Recht oder muß ich die fristlose Kündigung von den Fitnessstudio zurück ziehen?Jetzt meine Frage kann ich den Vertrag mit dem Fitnessstudio kündigen?Ist das eigentlich rechtens,das eine Partei ein Vertrag nicht einhält?Ist das nicht Vertragsbruch seitens des Fitnessstudios?

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Weber

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.02.2005 | 09:58

Sehr geehrter Anfragender,

zwar muss grundsätzlich der Vertrag eingehalten werden. Und so müsste das Fitness-Studio grundsätzlich auch die Lastschrift wie im Vertrag vorgesehen vornehmen. Auf der anderen Seite berechtigt nicht jeder Vertragsverstoß gleich zu einer fristlosen Kündigung.

Bei behabbaren / abstellbaren Fehlern muss der Vertragspartner zunächst mit Kündigungsandrohung abgemahnt werden. Dies scheinen Sie bislang noch nicht getan zu haben. Aus prozessualer Sicht sollten Sie dies auch nachweisbar (=schriftlich mit Empfangsbekenntnis bzw. per Einschreiben) vornehmen.

Darüber hinaus habe ich bereits in meiner ersten Antwort deutlich gemacht, dass ich denke, dass dieser Fehler für Sie keinen Nachteil darstellt. Sie könnten die Zahlung ja auch ohne Probleme selbst vornehmen, z.B. über einen Dauerauftrag. Nur wenn der Dauerauftrag teurer wäre als ein Lastschrifteinzug hätte der Vertragsbruch für Sie negative Folgen. Diese könnten Sie jedoch dadurch aufheben, dass Sie das Fittness-Studio abmahnen und ankündigen, nach Ablauf der Frist einen Dauerauftrag einzurichten und dabei die dafür anfallenden Mehrkosten in Höhe von EUR (mtl.?) von der Gebühr abzuziehen.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -

Bremer Str. 28a
21073 Hamburg

Tel.: 040 - 24 88 21 96
Fax: 040 - 24 88 21 97

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