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Fitness- Center - Kündigungsrecht


06.10.2005 16:01 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo,
seit mehreren Jahren leide icht unter Eptilepsie,seit Dezember 2004 kam es wieder vermehrt zu Krampfanfällen und Absencen,mit Hilfe eines Attests wurde meine Mitgliedschaft bei meinem Fittnescenter von Januar bis zum Ende Juni 05 aufgehoben. Durch Arbeitslosigkeit seit August 2004 und krankheitsbedingt kam ich nicht dazu, meine Kontoauszüge zu checken, ich habe vorletzte Woche festgestellt, das für Juli, August und September die Beiträge je 55€ eingezogen wurden,diese Lastschriften habe ich, vielleicht voreilig, stornieren lassen, zum 21.09. habe ich das Fittnescenter auf meine Situation ( krank und arbeitslos)hingewiesen.Darauf erhielt ich am 26.09.05 eine Bestätigung meiner Kündigung mit einer Mahnung, bis zum 10.10. die 165€ zusätzlich Mahnkosten und Rückbuchungsgebühr, zu zahlen, ansonsten würde ein Inkasso büro beauftragt werden.
Ich könnte jederzeit Atteste für Juni bis Oktober vorlegen,ist eine Befreiung auch durch nachgereichte Atteste möglich, könnte die Situation bedingt durch Arbeitslosigkeit auch einen Austieg aus der Mitgliedschaft ermöglichen ? Freundliche Grüße

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst ist es so, dass Sie nur bis Juni 05 befreit waren, also Ihre Mitgliedschaft ruhend gestellt worden ist. Danach ist, leider durch Ihr Verschulden, die Mitgliedschaft wieder normal weitergelaufen. Die geltend gemachten Forderungen sind damit begründet.

Einen Anspruch auf rückwirkende Freistellung haben Sie nicht, da Sie diese nur für die Zukunft hätten geltend machen können. Daran ändert auch die nachträgliche Vorlage von Attesten nichts, da Sie sich entgegenhalten lassen müssen, schuldhaft die rechtzeitige Vorlage von Folgeattesten unterlassen zu haben. Es geht hierbei wohlgemerkt um einen entsprechenden Rechtsanspruch; das hinder natürlich nicht eine einvernehmliche Regelung, die z.B. dahingehend aussehen könnte, dass das Fitnesscenter gegen Zahlung der durch Ihre Säumnis entstandenen Kosten auf die eigentlichen Beiträge verzichtet. Reden Sie einfach einmal mit dem Inhaber.

Allein die Arbeitslosigkeit wird Ihnen kein Recht zur außerordentlichen Kündigung geben; zumindest sind mir keine Urteile bekannt, in denen dies als Kündigungsgrund anerkannt worden ist. "Honig saugen" können Sie dagegen gegebenenfalls aus Ihrer Erkrankung. Wenn diese dazu führt, dass Sie auf Dauer oder zumindest auf unabsehbar lange Zeit nicht trainieren können, so erwächst Ihnen hieraus ein Sonderkündigungsrecht im Sinne der §§ 626, 543, 314 BGB.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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