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Firstload.de


| 23.07.2007 13:15 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Ich bin auf Sie aufmerksam geworden, als ich im Internet über die Machenschaften von Firstload gelesen habe. Leider bin ich selbst zum Opfer geworden. Im Dezember 2005 habe ich mich bei Firstload.de angemeldet und auch den Jahresbeitrag gezahlt, aber den Dienst auch wieder rechtzeitig zum 31.12.2006 gekündigt (Bestätigungsmai lvon Firstload liegt vor). Im Januar 2007 wurden mir wiederum 94,80 Euro abgebucht, die ich durch meine Bank habe zurückbuchen lassen. In einer Mail an Firstload habe ich erläutert, den Dienst gekündigt zu haben. Firstload behauptet nun, ich hätte mich mit einem 2. Account angemeldet, die IP-Adresse, das Einlogg-Datum, sowie meine Bankverbindung und weitere Details wären gespeichert worden. Ich habe darauf nicht reagiert, stattdessen habe ich mehrere Schreiben des Inkassobüros IDS in Herford bekommen, die ich ebenfalls alle ignoriert habe. Am 21.07.07 habe ich nun ein Schreiben der RA Laeube & Hasenbäumer, Südfeldstr. 2 in Hiddenhausen bekommen (Tel. 05221/626075), die inzwischen 170 Euro von mir fordern, die ich bis 31.07.07 zu zahlen habe (auf das Konto der Sparkasse in Herford !?), ansonsten wird dem Mandanten empfohlen, kostenintensive gerichtliche Maßnahmen einzuleiten. Können Sie mir helfen, oder einen Tip geben, wie ich mich nun verhalten soll ? Ich habe die Dienste von Firstload ausschließlich im Jahr 2006 in Anspruch genommen.

Für eine Antwort danke ich Ihnen im voraus.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Der Gegner ist beweispflichtig dafür, dass Sie sich mit einem zweiten Account eingeloggt und die Dienste in Anspruch genommen haben. Dazu hat der Gegner aber offensichtlich kaum weiter vorgetragen. Bereits aus diesem Grunde ist eine Zahlungspflicht zweifelhaft.

II. Daneben sollten Sie vorsorglich einen etwaigen (weiteren) Vertragsschluss wegen arglistiger Täuschung anfechten sowie von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch machen. Denn einerseits können Sie sich auf den Standpunkt stellen, dass Sie bei Vertragsschluss über die wahren Bedingungen getäuscht worden sind (das „Angebot“ wurde als kostenloses Angebot hingestellt) und Ihnen deshalb ein Anfechtungsrecht zusteht, andererseits kann hier die Widerrufsbelehrung fehlerhaft gewesen sein, falls eine Belehrung erst nach Vertragsschluss erfolgt ist. (Stichwort: fehlerhafte Widerrufsfrist)
Beide Erklärungen haben grds. zur Folge, dass Sie der Zahlungsaufforderung nicht nachkommen müssen.
Ggf. sollten Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Gerne können Sie sich insoweit auch an mich wenden.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 23.07.2007 | 16:53

Muß ich den Vertragsschluss wegen arglistiger Täuschung und den Widerruf schriftlich an den Anwalt oder an Firstload richten ? Reicht ein formloses Schreiben ? Kann diese auch per E-Mail erfolgen, oder ist davon abzuraten ? Danke für die Hilfe

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.07.2007 | 17:17

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Ich empfehle Ihnen, die Anfechtung und den Widerruf schriftlich ggü. den RAen und! ggü. Firstload zu erklären. Dies sollte allerdings schriftlich erfolgen (also als Brief und mit handschriftlicher Unterschrift). Zu Beweiszwecken empfehle ich, das Schreiben – falls möglich - jeweils vorab zu faxen.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

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