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Firmenwagen deutscher Firma bei Homeoffice CH und Veranlagung CH

| 04.03.2012 00:49 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Mack


Ich bin in der Schweiz ansässiger Deutscher (Aufenthaltsbewilligung C) und seit einem halben Jahr in Deutschland angestellt. Ich bin aber kein Grenzgänger, sondern arbeite weltweit. Ich habe aber meinen regelmässigen Standort bzw. Arbeitsplatz hier in der Schweiz im Home Office und bin daher auch hier veranlagt. Die in Deutschland ansässige Firma stellt mir einen Firmenwagen mit deutscher Zulassung, den ich auch privat nutzen darf. Der geldwerte Vorteil wird entsprechend der Forderungen meines Wohnkantons auf das Einkommen aufgerechnet und versteuert.

Meine Frage ist nun, ob bei dieser Konstellation irgend welche zollrechtlichen Probleme auftreten könnten oder ggf gefordert werden könnte, dass das Fahrzeug in der Schweiz immatrikuliert werden muss. Das würde sich nicht machen lassen, da es sich um ein Leasingfahrzeug handelt, welches bei einer Leasinggesellschaft geleast wurde, die nicht in der Schweiz tätig ist. Es geht mir also darum, zu erfahren, welches Risiko ich mit dieser Konstellation maximal eingehe und welche Forderungen seitens der Schweiz auftreten könnten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, daß dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine persönliche Beratung kann durch Ihre Anfrage nicht ersetzt werden.

Dies vorausgeschickt möchte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben und des von Ihnen gebotenen Einsatzes gerne wie folgt beantworten:

In den meisten Ländern ist es Pflicht ein Kfz umzumelden, wenn das Fahrzeug dort dauerhaft verwendet wird.

Eine derartige Regelung gibt es auch in der Schweiz. Wenn Sie in der Schweiz Ihren Hauptwohnsitz haben, dann muß Ihr Kfz nach spätestens 12 Monaten in der Schweiz angemeldet werden.

Für einen Firmenwagen ergibt sich hier nicht anderes, wenn Sie ihn regelmäßig in der Schweiz benutzen.

Daher wäre die Antwort auf Ihre Frage, daß die Möglichkeit besteht rechtliche Probleme zu bekommen, da die schweizer Behörden feststellen können wie lange Sie bereits in der Schweiz wohnen und es würde sich nach dem genannten Zeitpunkt um eine Einfuhr des Kfz handeln.

Dies könnte zollrechtliche Konsequenzen haben und ein Verstoß gegen die Ummeldepflicht darstellen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort einen ersten Überblick gegeben zu haben
und stehe Ihnen für eine weitergehende Beratung und Vertretung Ihrer Interessen auch über die angegebene E-mail Adresse gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Thomas Mack
Rechtsanwalt


________________________________________________________
Rechtsanwalt Thomas Mack
Throner Str. 3
60385 Frankfurt a.M.
Tel.: 0049-69-4691701
E-mail: tsmack@t-online.de



Bewertung des Fragestellers 06.03.2012 | 07:00

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