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Firmenneugründung möglich trotz drohender Insolvenz ?

| 10.08.2009 20:40 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Hallo,
folgende kurze (und hoffentlich einfach zu beantwortende)Frage:

Es müsste doch eigentlich möglich sein, ein neues Unternehmen zu gründen, auch wenn man Gefahr läuft, dass ein derzeitig betriebenes Unternehmen eventuell in Insolvenz gehen kann ?!

Hintergrund ist einfach der, dass viele Unternehmer erst dann reagieren
(oder nicht mehr können), wenn sie eine Unternehmensinsolvenz
durchlaufen haben. Wir alle kennen die Fälle in denen Lebensgefährtin,
Schwiegermutter oder Dritte für einen Firmengründung herhalten müssen, weil derjenige selbst "verbrannt" ist. Ist eine vorherige Gründung im Vorfeld da nicht leichter. Welche Möglichkeiten gibt es da nach neuester Rechtsprechung ? Danke.

Sehr geehrter Fragesteller,


anhand des von Ihnen gelobten Einsatzes versuche ich Ihrer Frage ( so abstrakt und einfach wie von Ihnen gewünscht) zu beantworten:


Grundsätzlich sollten Sie vor einer drohenden Insolvenz über eine Gründung eines neuen Unternehmens nachdenken.

Wie von Ihnen bereits durch die Aufzählung diverser Verwandten angesprochen, empfiehlt es sich grundsätzlich, eine geeignete Gesellschaftsform für Ihr neu zu gründendes Unternehmen zu wählen.


Als relativ "neue" Gesellschaftsform ist dabei die Mini GmbH zu erwähnen. http://www.mini-gmbh.de/
Ebenso sollten Sie unter Umständen die Gründung einer Limited (LtD) in Betracht beziehen. Jedoch ist dabei zu bverücksichtigen, dass viele Unternehmen grundsätzlich nicht mit Mini GmbH´s oder Ltd´s kontrahieren, sprich mit solchen Gesellschaften mit geringer Mindesteinlage aufgrund der Haftungsprobleme keinerlei Geschäfte tätigen.


Sollten weitere Fragen zu diesem Thema bestehen, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Michael Bauer
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 10.08.2009 | 21:13

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
danke für ihre schnelle Info.
Man hat also die Möglichkeit weiter am Markt zu agieren
(z.B. mit einer mini - gmbh) auch wenn man mit einem anderen
Unternehmen (in diesem Fall als e .K.) eventuell Insolvenz anmelden müsste ?! Ihre entscheidende Aussage liegt wohl auch im "vor" (herigen) Reagieren und nicht erst mühsam nach einem Unternehmenszusammenbruch, richtig ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.08.2009 | 21:19

Sehr geehrter Fragesteller,

natürlich empfiehlt es sich grundsätzlich VOR einer drohenden Insovlenz geeignete Schritte durchzuführen.


Ist erst einmal eine Insolvenz eröffnet, so bereitet Ihnen diese bei ziemlich allen Behörden/Ämtern/Banken etc. ganz erhebliche Probleme.


Um Ihre Frage kurz und bündig zu beantworten: Evtl. Schritte sollten VOR einer Insovlenz durchgeführt werden, nach einer Insolvenz wird es schwierig und lässt sich nur durch einige Umgeheungsmaßnahmen mit größerem Aufwand erreichen.


Insgesamt empfiehlt es sich bei Ihrem Vorhaben einen auf Gesellschftsrecht spezialisierten Anwalt aufzusuchen und eine Erstberatungsgebühr in eine komplette Übersicht über evtl. Möglichkeiten zu investieren.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Bauer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 12.08.2009 | 08:44

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