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Firmenausflüge ohne Reiseveranstaltereigenschaft anbieten


10.09.2007 17:37 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Hoyer



Wir möchten als Eventagentur Firmenausflüge anbieten. Geplant ist zum Beispiel eine Hüttenübernachtung mit Skifahren. Wir möchten aber aufgrund der Haftungsproblematik nicht als Reiseveranstalter auftreten.

Wie kann man das ganze anbieten damit man nicht als Reiseveranstalter agiert? Wichtig ist, dsas die Haftung für Personen- und Sachschäden möglichst gering ist bzw. ganz ausgeschlossen wird.

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Sehr geehrter Rechtsratsuchender,

angesichts Ihres geringen Einsatzes haben Sie bitte Verständnis dafür, dass Ihnen keine verschiedenen rechtlichen Möglichkeiten in diesem Forum genannt werden können, zumal es hier einen gewerblichen Hintergrund betrifft und dies für 20 Euro nicht machbar ist.

Sofern Sie jedoch mehr zwei oder mehr Leistungen anbieten, befinden Sie sich automatisch in der Rolle des Reiseveranstalter, sofern Sie hieran etwas verdienen. Skifahrten zu organisieren ohne eine Haftung zu übernehmen wird nicht möglich sein, wenn Sie dies nicht nur zum Spaß machen würden.

Die Alternative besteht nur darin, dass Sie für verschiedene Leute das Geld für diese Fahrten einsammeln und sich bereit erklären, auf deren Risiko Hotel, Fahrten etc zu buchen.Sie schliessen praktisch im Namen der Teilnehmer Hotelvertrag etc ab und zahlen in deren Namen. Sofern Sie jedoch hieran einen gewissen Profit machen wollen, werden Sie automatisch wieder in die Rolle des Veranstalters fallen, weswegen Ihre Idee, Ausflüge zu veranstalten kaum möglich sein wird, ohne ein gewisses Haftungsrisiko zu übernehmen.Sofern Sie jedoch nur die Fahrt zum Skigebiet anbieten ohne weiterer Leistung wären Sie kein Reiseveranstalter, es muß jedoch darauf geachtet werden, dass keine zusätzliche Leistung angeboten wird.

Des weiteren muß Ihnen bewußt sein, dass Sie für den Fall, dass Sie öfters solche Reisen veranstalten nach der BGB-Info Verordnung einige Punkte zu beachten haben , wie etwa darauf hinzuweisen, dass eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen werden kann, dass eine Haftungsbegrenzung, die nicht Körperschäden sind auf maximal auf den dreifachen Reisepreis beschränkt werden kann, dass ein Insolvenzschein beigefügt wird usw... Weitere Ausführungen hierzu würden diesen Rahmen hier sprengen und bedürfen einer ausgiebigeren Beratung, welche annehmbaren Lösungsmöglichkeiten für Sie bestehen. Bedenken Sie auch für den Fall, dass Sie derartige Reisen anbieten wollen und eine Haftung ausschliessen, Sie immer mit einer kostenspieligen Abmahnung von einem Wettbewerber rechnen müssen.

Sollten Sie eine Beratung in dieser Richtung wünschen, können Sie sich gerne an mich wenden. Bitte haben Sie Verständnis, dass eine hierüber hinausgehende Beratung für 20 Euro unseriös wäre.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Hoyer
Rechtsanwalt
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