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Finanzielle Zuständigkeit für L-Steine, Nachbar trug sein Grundstück ab

| 08.01.2015 19:54 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Zusammenfassung: Standfestigkeit, Grundstück, Sachenrecht, Vertiefung, Abgrabung

Wir bauen ein freistehendes EFH in NRW. Der natürliche Geländeverlauf ist ein sanfter Hang. Wir bauen mit Keller und mußten daher das natürliche Gelände nicht verändern. Unsere Nachbarn bauten auf Bodenplatte, und haben dafür ihr gesamtes Grundstück auf das niedrigste Niveau des Hanges abgetragen. Unsere Grundstücksgrenze muß also abgefangen werden. Dazu planen wir L-Steine in gestaffelter Höhe (=Hangverlauf), die vollständig auf unserem Grundstück eingebaut werden.

Ist für solchen Fall geregelt, wer finanziell für Material und Arbeit zuständig ist? Wo kann ich das nachlesen?

Unser Nachbarn sind prima Leute, und da gilt es, einen guten Kompromiß zu finden. Und dafür muß man eben wissen, was das juristische Ergebnis wäre.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich im hiesigen Format (www.frag-einen-anwalt.de) wie folgt beantworten:

Juristischer Ausgangspunkt wäre § 909 BGB (Vertiefung) Wonach gilt : Ein Grundstück darf nicht in der Weise vertieft werden, dass der Boden des Nachbargrundstücks die erforderliche Stütze verliert, es sei denn, dass für eine genügende anderweitige Befestigung gesorgt ist.

Gebäude müssen nach baupolizeilichen Vorschriften Standfest sein.

Sicherlich wird eine Klärung zur Frage haben wie der (natürliche) Geländeverlauf ist bzw. war.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Gerne weise ich Sie darauf hin, dass Sie die kostenlose Nachfragefunktion nutzen können.

Mit freundlichen Grüßen


Peter Lautenschläger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 08.01.2015 | 21:03

Vielen Dank Herr RA Lautenschläger,

d.h., unser Nachbar müsste für diese anderweitige Befestigung sorgen (und damit finanziell zuständig)oder müßte eine erforderliche Böschung auf seinem Grundstück einrichten, damit ich mein Grundstück bis zur Grenze im natürlichen Geländerverlauf nutzen kann?

Das Gelände steigt ca. 1,40m auf 25m Länge an. Mein Gebäude ist nicht tangiert, es steht auf einem Keller, der 3m tief gegründet ist. Standsicherheit ist also keine Frage, nur der Boden an sich benötigt eine Stütze.

Lieben Dank für die Beantwortung meiner Nachfrage, Freundlicher Gruß!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.01.2015 | 22:12

Sehr geehrter Fragensteller, sehr geehrte Fragenstellerin,

ich muss für Verständis dafür werben, dass ich Ihre Nachfrage, die einen neuen Sachverhalt mit sich bringt zu den hiesigen Bedingungen nicht näher beantworte.

Richtig ist die Feststellung, dass es um die "Standfestigkeit" des Bodens/des Grundstücks selbst(und nicht der baulichen Anlagen) geht, wenn der Nachbar Ihr Grundstück quasi untergräbt bzw. ins Rutschen bringt.


MfG


RA PL

Bewertung des Fragestellers 08.01.2015 | 22:46

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"Nachfrage wirsch abgebügelt, sie würde einen neuen Sachverhalt beinhalten, was nachzulesen nicht der Fall ist. Es ging um die Klarstellung seiner Antwort. Schade, kann das hier nicht empfehlen"
FRAGESTELLER 08.01.2015 2,2/5,0
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