Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Finanzielle Forderungen an meinen Sohn


| 09.05.2005 16:22 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich habe einen o2 Handy-Vertrag mit einer zusätzlichen Partnerkarte. Diese Partnerkarte nutzt mein volljähriger Sohn, da er auf Grund eines Schufa - Eintrages (Schulden) keinen eigenen Vertrag abschließen kann.
Nachdem im vergangenen Monat die Handy-Rechnung durch seine Aktivitäten erheblich über dem normalen Maß war, vereinbarten wir mündlich, dass er einen Teil an mich zahlt (die sonstigen Gebühren habe ich für ihn übernommen).
Bei der letzten Abrechnung waren u.a.für seine Internet - Nutzung über das Handy 1.500 Euro angefallen, mein Sohn ist der Meinung, diese Kosten nicht verursacht zu haben und lehnt es ab, sich an den Kosten zu beteiligen.

Meine Fragen:
Muß ich als Vertragspartner von o2 den Betrag "ohne wenn und aber" begleichen?

Ist es möglich, ohne dass vorher eine Vereinbarung getroffen wurde, meinen Sohn an den Kosten zu beteiligen, kann ich rechtliche Schritte einleiten oder wird meine "Gutmütigkeit" jetzt bestraft?

Im Falle der privaten Insolvenz/Entschuldung meines Sohnes - unter welchen Voraussetzungen kann ich hier meine Forderungen anmelden?

Welche anderen Schritte kann ich einleiten, um den Verursacher für diese Kosten zur Verantwortung zu ziehen?
Vielen Dank für Ihren Rat.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst besteht die Forderung von O2 Ihnen gegenüber in vollem Umfang, da Sie Hauptvertragspartner sind.
Gegen Ihren Sohn haben Sie jedoch im Innenverhältnis einen Anspruch auf Erstattung der von diesem verursachten Kosten.
Eine Vereinbarung mit dem Sohn muss zuvor nicht inbedingt erfolgen. Er haftet als Verursacher der Kosten jedenfalls Ihnen gegenüber. Leider beschränkt sich diese Haftung auf das Innenverhältnis und hat keine Wirkung gegenüber O2.

Soe sollten den Sohn zunächst außergerichtlich schriftlich zur Zahlung auffordern und einen entsprechenden Einzelverbindungsnachweis beilegen. Sollte dieser nicht zahlen, empfiehlt es sich einen Mahnbescheid zu beantragen. Sollte der Sohn keinen Widerspruch einlegen, kämem Sie zu einem Vollstreckungsbescheid und könnten die Forderung zwangsweise durchsetzen (Gerichtsvollzieher usw.).
Sollte der Sohn Widerspruch einlegen, geht das Verfahren in ein "normales" streitiges verfahren vor dem Amtsgericht über.

Im Falle einer privaten Insolvenz können Sie Ihre Forderung beim Insolvenzverwalteranmelden. Hierzu wäre es aber besser, bereits über einen vollstreckbaren Titel (Vollstreckungsbescheid, Urteil) zu verfügen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 09.05.2005 | 16:49

Muß ich bei meiner Zahlungsaufforderung Termine oder Formvorschriften beachten?
Ihre kurzfristige Antwort hat mir geholfen und ich bedanke mich.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.05.2005 | 16:57

Sie sollten innerhalb der Zahlungsaufforderung eine Frist von 2 Wochen setzen. Dies ist jedoch nicht vorgeschrieben. Weitere Fristen sind nicht zu beachten. Der Anspruch würde allerdings nach 3 Jahren verjähren.

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr schnell und alles was ich wissen wollte, vielen Dank "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER