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Finanzamt fordert Steuerschulden

14.11.2013 09:48 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


1999 ca wohnte ich in Schäbisch Gmünd....mein Exmann in Stockstadt am Main und er hat eine kleine Firma auf meinen Namen eröffnet in Stockstadt am Main....er fragte mich...ob er es auf meinen Namen anmelden könnte.... ich damals dumm und naiv....er sagte ich brauche mich nicht darum zu kümmern.....er regelt alles. Nach einem Jahr habe ich das Geschäft wieder abgemeldet......angeblich hat er die Steuer immer bezahlt...jetzt bekomme ich seit Jahren immer eine auffoderung vom Finanzamt.....ich gab es meinem Exmann weiter....er sagte immer er regelt das.....mittlerweise sind es 56 Tausend Euro ca wo das Finanzamt von mir will.....(alles Versäumniszuschläge) 2 mal war jetzt in den letzten Wochen jemand da wo das Geld Zwangsvollstrecken will....ich war nicht da....jetzt kommt er nächsten Dienstag wieder....wenn ich nicht da bin....wird er eine Richterliche Durchsuchungsanordnung mit gegebenfalls durch Türöffnung Zutritt zu meinen Räumen beantragen. Ich werde zu diesem Termin ja da sein....ich habe kein Geld und bekomme Arbeitslosenhilfe....
Meine Frage was kann mir jetzt alles passieren was kann ich machen????
Kann es passieren das ich in die Privatinsolvenz gehen muss?????
Muss ich jetzt für meinen Exmann grade stehen?

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:



Frage 1:
"Meine Frage was kann mir jetzt alles passieren was kann ich machen?"


Passieren kann erstmal nicht viel, da man bei Ihnen sicher kaum etwas pfänden kann.

Eine Strafanzeige dürfte nach 14 Jahren eher unwahrscheinlich sein.

Sie müssen sich jetzt beim zuständigen Amtsgericht einen Beratungshilfeschein holen und mit diesem Berechtigungsschein an einen vertrauenswürdigen und hilfsbereiten Kollegen vor Ort wenden.

Dieser wird erstmal versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen. Da Sie dazu vermutlich wenig Erhellendes beizutragen haben, wird er sich mit dem Finanzamt in Verbindung setzen und die Zusammensetzung der Steuerschuld prüfen und ob Sie tatsächlich das Unternehmen wirksam im Jahre 2000 abgemeldet haben.

Dann muss man schauen, welche Maßnahme konkret zu ergreifen ist.







Frage 2:
"Kann es passieren das ich in die Privatinsolvenz gehen muss?"


Das wäre nach Ihrer Schilderung die wahrscheinlichte Alternative. Das muss man natürlich zuvor sorgfältig prüfen.

Eventuell geht es in Zusammenarbeit mit dem Finanzamt auch anders. Das steht aber jetzt noch in den Sternen.




Frage 3:
"Muss ich jetzt für meinen Exmann grade stehen?"


Dies muss anhand der Faktenlage geprüft werden.

Es war natürlich nicht Ihre beste Entscheidung im Leben, eine Firma auf Ihren Namen zu gründen, während der Herr im Hause damit unkontrolliert herumwerkelt.

Das Finanzamt ist mit Abstand der unangenehmste Gläubiger, den man haben kann. Ihr Exmann wusste sicher auch, warum er seinen "guten" Namen nicht zur Firmengründung benutzte.


Allerdings nützt es nun auch nichts, den Kopf hängen zu lassen. Die Fehler wurden in der Vergangenheit gemacht. Diese wird man womöglich nicht ändern können. Durch richtige Maßnahmen von nun an wird man aber dafür sorgen können, dass die Zukunftsaussichten wieder positiver werden.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork, Rechtsanwalt


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