Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.336
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Finanzamt


26.02.2007 20:56 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht




Ich arbeite im öffentlichen Dienst und habe in den Jahren 2004 und 2005 jeweils etwa 8000,- Euro im Jahr durch Domain-Handel dazu verdient.

Damit alles ordnungsgemäß versteuert wird, war ich beim Steuerberater und zahlte fortan im Quartal die Abschläge an das Finanzamt.

In 2006 brachen die Einnahmen des Nebenverdienstes weg, es waren nur noch ca. 400,- Euro für das ganze Jahr. Ich schrieb zusammen mit meinen Einkommenssteuererklärung im Oktober 2006 ans Finanzamt, dass meine Einnahmen weggebrochen sind, und das für 2006 von Seiten des Finanzamtes nicht angekommen werden kann, dass der Nebenverdienst ähnlich hoch war wie in 2004 oder 2005 (für 2005 wurde die Höhe der Steuerforderung von 2004 angenommen).

Vor kurzem erhielt ich die Zahlungsaufforderung für die Steuer 2006 im ersten Quartal 2007, es wird wieder davon ausgegangen, dass mein Nebenverdienst in 2006 so hoch war wie in 2004 oder 2005.

Ich schrieb einen Widerspruch per Fax und bat um Korrektur. Anhand der Kontoauszüge kann ich nachweisen, dass meine Einnahmen drastisch gesunken sind.

Da die Frist zur Zahlung am 10.03.2007 ausläuft, und wieder keine Reaktion des Finanzamtes auf mein Schreiben vorliegt, bitte ich um Hilfe und Ratschlag, wie ich mich verhalten soll, und ob z.B. es für einen Widerspruch schon zu spät sein könnte und ich dennoch wieder so hohe Steuer nachzahlen müsste, wie für die Jahre 2004 und 2005.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben beantworten möchte.

Sie schreiben, dass Sie in 2006 Einkünfte in Höhe von EUR 400,00, statt in 2004 und 2005 von EUR 8.000,00 jährlich erzielt haben.
Sie sollten deswegen einen Antrag auf Herabsetzung der Einkommensteuervorauszahlungen für 2007 beantragen.
Zur Erläuterung und Überzeugung des Finanzamtes sollten Sie eine Gewinnermittlung für das Jahr 2006 beifügen, um dem Finanzamt die Reduktion des Gewinnes bezüglich der Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu dokumentieren.
Sollten Sie in derartiger Weise vorgehen, kann ich mir nicht vorstellen, zumal Ihre Haupteinkünfte sich aus nichtselbständiger Arbeit ergeben, dass das Finanzamt sich einer Reduktion der Einkommensteuervorauszahlungen für 2007 verschließen wird.
Hinsichtlich Ihrer Einkommensteuererklärung 2006 kann ich mir nicht vorstellen, dass Sie diese bereits im Oktober 2006 einreichen konnten, da es zu diesem Zeitpunkt noch keine Formulare gab.
Die Einkommensteuer ist eine kalenderjährliche Veranlagungsteuer, so dass Sie die Einkommensteuererklärung für 2006 inzwischen abgeben können, in der Sie in der Anlage GSE EUR 400,00 als Gewinn ausweisen werden.
Sollte ich Sie diesbezüglich missverstanden haben, bitte ich um Konkretisierung in der kostenfreien Nachfrage.
Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt


FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60143 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und hilfreiche Antworten. Kompetent und freundlich. So wünscht man es sich als Mandant. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreiche Informationen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche, sehr gute Antwort. ...
FRAGESTELLER