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Filesharing Verjährung


| 30.10.2014 09:29 |
Preis: ***,00 € |

Medienrecht



Mir wird vorgeworfen ich hätte am 03.12.2009 einen Film angeboten in einer Tauschbörse. Am 27.12.2013 wurde das bei Gericht geltend gemacht. Ist diese Forderung bereits verjährt? Wenn ja, dann würde ich einen Anwalt damit beauftragen um mir zu helfen. Ich weiß nur nicht an wen ich mich am besten damit wenden sollte. über eine Empfehlung würde ich mich freuen. Ich komme aus Düsseldorf. Ich stehe vor der Privatinsolvenz, eine Freundin würde mir das Geld für den Anwalt leihen. Natürlich nur, wenn das überhaupt Sinn macht. Die Forderung bei Gericht beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Vielen Dank!!!!
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage, die ich auf der Basis Ihre Angaben beantworten werde.

Wenn der Verstoß vom 03.12.2009 noch in 2009 abgemahnt worden wäre, wäre die Forderung auf jeden Fall verjährt.
Bei einer Abmahnung, bzw. Auskunft des Telefonanbieters, erst im Jahr 2010, wäre eine Geltendmachung der Forderung in 2013 noch möglich, wenn denn der Mahnbescheid die Verjährung unterbricht.

Mit bei Gericht geltend gemacht nehme ich an, meinen Sie, dass Sie einen Mahnbescheid auf das Datum datiert bekommen haben. Ob dieser überhaupt geeignet ist, die Verjährung zu hemmen, kommt auf die Formulierungen an.

Wenn der Mahnbescheid bei einer Abmahnung in 2010 ungenau gefasst ist, dann unterbricht er die Verjährung nicht und eine Klage in 2014 wäre zu gewinnen wegen eingetretener Verjährung.
Eine solche Verjährung haben in meinen eigenen Fällen die Gerichte in Bielefeld und Kassel angenommen. Andere Gericht geben in meinen Fällen, trotz der Verneinung der Verjährung in Abmahnsachen aus 2010, Vergleichsangebote im Bereich 200 – 300 € an, also immer noch deutlich unter den in Ihrem Fall geltend gemachten 1.000,00 €.

Die Verteidigung in Filesharingklagen lohnt sich auch auf Grund der aktuellen Rechtsprechung des BGH (Bundesgerichtshof – Morpheus, BearShare, Sommer unseres Legens) eigentlich immer, da der Anschlussinhaber nicht für jeden Fall haften muss. Ganz unabhängig von der Frage der Verjährung.

Gerne prüfe ich die Klage bzw. die Verteidigungsmöglichkeit auf Aussicht auf Erfolg im Rahmen der kostenlosen Nachfrage.

Bei einer guten bis sehr guten Verteidigungschance steht ihnen im Fall der Privatinsolvenz auch Prozesskostenhilfe zu, so dass Sie sich hier keine Gedanken um die Anwaltskosten machen müssten.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, gerne auch die Erstellung des Vertrages, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.
Weiterhin möchte ich Sie höflichst auf die Bewertungsfunktion aufmerksam machen, die dafür sorgt, diesen Service für andere Ratsuchende transparenter zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Gerth
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Informationstechnologierecht
Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz
Bewertung des Fragestellers 30.10.2014 | 12:41


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