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Fiktive Vollkasko-Abrechnungen

| 29.01.2018 17:52 |
Preis: 33,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

Im Frühjahr 2017 hatte ich an der rechten Seite meines PKW einen selbstverschuldeten Streifschaden, der fiktiv abgerechnet wurde: Nettoschaden ohne Mehrwertsteuer 1215,- €, abzüglich Selbstbeteiligung 300,- €, Überweisung auf mein Konto 915,- €.

Im Dezember 2017 folgte leider ein zweiter selbstverursachter Schaden, der ebenfalls die rechte Fahrzeugseite betraf und gravierender war. Der Gutachter der Versicherung bezifferte ihn auf 6128,- € netto. Bei der wiederum fiktiven Abrechnung kalkulierte die Versicherung wie folgt: Nettoschaden ohne Mehrwertsteuer 6128,- €, abzüglich noch einmal 300,- € Selbstbeteiligung, abzüglich Vorschaden 1215,- €, Überweisung auf mein Konto 4613,- €.

Meine Frage: Durfte die Versicherung bei der zweiten Abrechnung den Nettoschaden des ersten Unfalls in voller Höhe von 1215,- € abziehen, obwohl sie wegen der Berücksichtigung der Selbstbeteiligung tatsächlich nur 915,- € geleistet hat?

Mit freundlichen Grüßen
29.01.2018 | 18:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Aus meiner Sicht ist das in Ordnung. Durch die fiktive Auszahlung bleibt es bei der Wertminderung des Autos. Der Schaden, also die Wertminderung des Autos ist das einzige an was sich die Versicherung orientiert. Wäre das Geld zur sofortigen Reparatur des Autos genutzt worden, wäre der erste Schaden nicht abgezogen worden. Die Selbstbeteiligung durch den Versicherungsnehmer ist nicht anzurechnen, da Sie mit dem Schadenswert, welchen das Auto erlitten hat nichts zu tun hat.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

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