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Fiktive Abrechnung mit Radfahrer ohne Versicherungsschutz

19.01.2017 19:51 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Zusammenfassung: fiktive Abrechnung gegenüber Radfahrer

Ich habe beim abbiegen mit dem Rad einen entgegenkommenden Transporter touchiert und eine kleine Delle sowie Gummiabrieb am Radkästen hinterlassen. Die hinzu gerufene Polizei schätzte den Schaden auf 300,00 Euro, was mit einer Smart-Repair Reparatur auch recht realistisch gewesen wäre. Der Geschädigte verlangt jetzt jedoch den Schaden fiktiv auf Basis eines Kostenvoranschlags in Höhe von 2707,11 Euro (ohne MwSt) erstattet zu bekommen. Versicherungsschutz besteht leider nicht. Kann man mit Privatpersonen fiktiv abrechnen? Inwieweit besteht eine Kostenminderungspflicht?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Geschädigte kann auch gegenüber einer Privatperson fiktiv abrechnen. Der Geschädigte ist so zu stellen, als ob das schädigende Ereignis nicht eingetreten wäre. Soweit der Kostenvoranschlag korrekt ermittelt ist, verstößt der Geschädigte hier keineswegs gegen eine Schadenminderungspflicht, schließlich ist ihm ja auch der nachgewiesene Schaden entstanden. Der Geschädigte kann dann selbst entscheiden, ob der den Schaden am Fahrzeug belässt und das Geld anderweitig nutzt oder ob er eine Reparatur oder gar Eigenreparatur vornehmen lässt.

Sofern Sie eine Privathaftpflichtversicherung haben, übernimmt diese den Schaden, sofern keine Ausschlussgründe vorliegen.

Abrechnung nach Kostenvoranschlag ist bei einem Schaden von 750 € üblich, ist der Schaden weit darüber, empfiehlt es sich eher, ein Sachverständigengutachten fertigen zu lassen. Die Kosten dafür haben Sie jedoch zu tragen. Von daher können Sie den Schaden nach Kostenvoranschlag auch so tragen, wenn Sie nicht Zweifel daran haben, dass der Schaden tatsächlich so hoch ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 03.04.2017 | 04:31

Guten Tag,

ich bezweifle die Höhe des Kostenvoranschlags. Der Geschädigte sträubt sich den Schaden begutachten zu lassen. Kann ich auch einen Gutachter beauftragen, oder macht das im Zweifel das Gericht?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.04.2017 | 09:32

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

die Regelungen für diese Plattform erlauben in der Nachfragefunktion lediglich eine Verständnisfrage auf meine Antwort bzgl. Ihrer Eingangsfrage.

Weitere Fragen sind daher nicht erlaubt. Ich bitte Sie daher um Verständnis, dass ich die weiteren Fragen nicht beantworten darf.

Mit freundlichen Grüßen

Gansel
Rechtsanwältin

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