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Fiktive Abrechnung ?

| 02.11.2014 11:06 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Eine Gartenbaufirma hat beim Einkürzen von Bäumen einen Glasschaden an unserem Wintergarten verursacht. Ein Kostenvoranschlag wurde von uns eingereicht. Nun will die Versicherung aber erst bei Einreichung der Rechnung zahlen. Haben wir Anspruch auf Zahlung auf Grund des Kostenvoranschlags? Wenn ja, was schreiben wir der Versicherung, wie gehen wir vor?
MfG

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass Sie die Zahlung von der Haftpflichtversicherung der Gartenbaufirma begehren. Gegen diese haben Sie allerdings keinen Direktanspruch. Diesen haben Sie nur gegen die Gartenbaufirma selbst. Diese muss sich dann wiederum an ihren Versicherer wenden. Rechtliche Möglichkeiten, die Versicherung zur Zahlung zu zwingen haben Sie daher nicht. In erster Linie sollte daher der Schadensverursacher Druck auf den Versicherer ausüben.

In der Sache hat die Haftpflichtversicherung jedoch keinen Anspruch auf Überlassung einer Rechnung, solange der Schaden ausreichend nachgewiesen wird. Grundsatz ist: Auch eine fiktive Schadensberechnung ist möglich. Wenn der Versicherer einen Kostenvoranschlag zum Nachweis nicht ausreichen lässt, können Sie diesem auch androhen, ein Sachverständigengutachten auf dessen Kosten einzuholen. Zudem sollten Sie dazu auffordern, berechtigte Einwände gegen die Höhe des eingereichten Kostenvoranschlags vorzubringen. Setzen Sie außerdem sowohl dem Schädiger als auch der Versicherung eine Zahlungsfrist.

Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf in der Angelegenheit haben, stehe ich Ihnen gerne zur weiteren Vertretung zur Verfügung. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 03.11.2014 | 09:08

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Aber leider weiß ich immer noch nicht wie ich die Schreiben an den Schädiger sowie an die Versicherung verfasse. Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir hierbei noch behilflich sein könnten.
MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.11.2014 | 09:36

Sehr geehrte Fragestellerin,

an das Schreiben sind keine hohen Anforderungen zu stellen.

Beschreiben Sie einfach kurz worum es geht. Fordern Sie dann nochmals unter Fristsetzung von zehn Tagen dazu auf, den Betrag aus dem Kostenvoranschlag auf Ihr Konto zu überweisen. Mehr Inhalt ist eigentlich nicht notwendig, wenngleich Sie selbstverständlich noch die oben genannten Argumente und Androhungen (Sachverständigen- und Rechtsanwaltsbeauftragung) aufnehmen können.


Mit freundlichen Grüßen,



A. Meyer

Bewertung des Fragestellers 03.11.2014 | 20:25

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FRAGESTELLER 03.11.2014 5/5,0
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