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Feststellung von Förderbedarf bei Schuleinschreibung (Grundschule Bayern)

07.04.2022 19:24 |
Preis: 40,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


Unser Kind soll dieses Jahr in Bayern eingeschult werden, da es schulpflichtig ist und vor dem 1. Juli geboren ist (kein Korridorkind bzw. Kannkind).

Ein Formular des Kindergartens, das wir bei der Schuleinschreibung vorgelegt haben, empfiehlt die Einschulung zum regulären Termin, allerdings ist ein Förderbedarf nach Einschätzung des KiGa gegeben: angekreuzt ist sozial-emotional ohne Erläuterung. Die Grundschule gibt uns bei der Einschreibung eine Einladung zum Schulspiel mit, an dem wir nicht teilnehmen und uns auch vorher abmelden, da wir unseres Wissens auch nicht zur Teilnahme verpflichtet sind.

Nachdem uns die Schulleitung danach wegen einer Information und eines Angebots auf den AB gesprochen hat und eine Lehrerin der Schule danach mehrere Tage nacheinander versucht hat uns telefonisch zu erreichen, liegen uns nun Terminvorschläge für unser Kind per Email vor (Treffpunkt Schule oder Kindergarten).

Da bereits der Erstkontakt unangenehm war, sehen wir ein Risiko dass der Termin zu einer Prüfung / Feststellung von Förderungsbedarf führen soll (z.B. wegen einer persönlichen Konflikts)

Ist die Schule berechtigt die Prüfung durchzuführen bzw. müssen wir teilnehmen?
Ggf. können wir untersagen, dass eine Prüfung ohne unser Wissen im Kindergarten erfolgt?
Wir würden gerne auch das Formular vom Kindergarten von der Schule zurückfordern bzw. falls die Überprüfung von Förderbedarf notwendig sein sollte, auf Durchführung durch eine neutrale und fachlich kompetente Person dringen.

07.04.2022 | 21:18

Antwort

von


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70372 Stuttgart
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein Förderbedarf ist grundsätzlich durch ein Antragsverfahren von Ihnen zu initiieren.
Nur ausnahmsweise kann das von Amts wegen aus erfolgen, wobei aber gilt:

Vor der Entscheidung findet eine umfassende Beratung der Erziehungsberechtigten bzw. der volljährigen Schülerin oder des volljährigen Schülers statt.

So dann entscheidet die untere Schulaufsichtsbehörde, bei der Verwaltung der Gemeinde, in der die Schule ihren Sitz hat.

Ich werde mich daher erst einmal erkundigen, worum es in dem Gespräch überhaupt gehen soll. Es kann nämlich gut sein, dass es dabei gar nicht um den Förderbedarf geht, zumal das auch schriftlich angeordnet werden müsste.

Das Formular können Sie zurückverlangen, insbesondere es für eigene Zwecke nutzen, also im Hinblick darauf, dass ein unabhängiger Sachverständiger ihr Kind z.b. untersucht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 08.04.2022 | 07:41

Vielen Dank Herr Hesterberg für Ihre Einschätzung,

Ich stimme zu dass früher oder später ein Gespräch zwischen Eltern und Lehrern stattfinden muss. Jedoch für den konkreten Anlass meine Frage:
Mit welcher Begründung kann ich Termine mit meinem Kind noch vor Einschulung untersagen (ggf. Rechtgrundlage)?

Viele Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.04.2022 | 09:33

Sehr geehrter Fragesteller,

ich wüsste hier auch nicht, dass es Pflichttermine da gibt, aber fragen Sie wie gesagt einmal nach, was Grund und Anlass für den Termin ist - melden sich dann gerne nochmals bei mir.
Mangels eines Pflichttermins besteht daher auch kein Grund zum Erscheinen und zur Wahrnehmung des Termins.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

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