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Feststellung der Pflichtversicherung kraft Gesetz als selbstständig Tätiger

| 07.03.2015 13:13 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch


Jetzt 62 - jährige Krankenschwester (meine Ehefrau) arbeitet seit 2005 als externe Gutachterin für einen Medizinischen Dienst der KV im Bereich der Pflegebegutachtung SGB XI (Erstellen von Pflegegutachten).
Alles läuft über viele Jahre gut, auf nachfragen wird seitens der mittleren Führungsebene immer erwähnt nicht RV-pflichtig zu sin, man arbeite ja als Selbstständiger / Freiberufler.
In 2014 wird durch den Dienst selbst plötzlich eine Statusfestellung beim RV-Träger favorisiert.
Den externen Gutachtern (Werkvertrag) werden Formblätter ausgehändigt, die auszufüllen und zurückzusenden sind, mit der Erklärung auch an einer Statusfeststellung interessiert zu sein.
Als verzögert wurde, kamen immer die Erinnerungen zu ausfüllen.
Also letztendlich auch den Zettel ausgefüllt.
Irgendwann kam dann der bescheid der RV, keine abhängige Tätigkeit.
Aber weil 1 Auftraggeber Weitergabe an eine andere Stelle zur Prüfung, ob als selbstständiger hier die RV - Pflicht zu bestätigen ist.
Das ist der aktuelle Stand, am Montag muss die Post raus. V020,V005, Erläuterung V021, Berechnungsgrößen v091.

Eigentlich könnte ich selbst in Rente gehen, wenn ich dass so lese, selbst eine gepfefferte Nachzahlung Durchschnittshonorar / Jahr 23000 € würde den bisherigen Satz von rd. 450 € Rentenerwartung (halbtags, 5 Kinder) nicht merklich erhöhen.
Ehrlich, ich spiele mit dem Gedanken meine frau zu beraten einen Rentenantrag zu stellen, da ich in irgendeinem Formblatt meinte ich gelesen zu haben, dass Menschen die kurz vor der Rente stehen oder Rente beantragt haben nicht mehr.
Was soll von der Kleinstrente denn noch abgezogen werden.

Zurzeit hat sie den Werkvertrag mit dem Dienst aufgegeben (09.2014) und sich einen anderen Mdk gesucht, sowie einen privaten (GmbH) Begutachtungsdienst und arbeitet dort auf Honorarbasis im Rahmen eines Rahmenvertrages weiterhin selbstständig und freiberuflich. Auch um der RV zu zeigen, ja ich bin selbstständig und kann von heute auf morgen meine Auftraggeber wechseln.
Wenn die Situation bekannt gegeben worden wäre hätte man ja schon vor Jahren seine Tätigkeiten aufteilen können, brauchte man ja nie, Aufträge waren ja massenhaft da. Man wurde ja förmlich umworben noch mehr zu arbeiten. Warum soll man da selbst werben, sich aufteilen, oder sonstige Dinge betreiben die andere Selbstständige durchführen müssen um Kunden zu gewinnen.
Das riecht doch alles nach R-Kassen füllen, egal wo es her kommt.

Nützt es etwas, in Rente zu gehen, in dem Alter (26.04.1953).
Oder muss in den sauren Apfel gebissen werden und letzten Jahre / Monate nur für die RV zu arbeiten. um dann mit 455 € in Rente gehen zu müssen.

Tip?

E.


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn ich Sie richtig verstehe, dann ist derzeit noch nicht abschließend festgestellt, ob tatsächlich eine Rentenversicherungspflicht Ihrer Frau bestanden hat oder nicht.

Vor diesem Hintergrund ist erst einmal nicht zu empfehlen, einen Rentenantrag zu stellen. Gegen einen etwaigen Bescheid gibt es Rechtsmittel, so dass man die Gelegenheit hat, ggf. im Widerspruchs- oder einem anschließenden Gerichtsverfahren den Vorgang noch einmal ausreichend aufzuklären und rechtlich zu diskutieren.

Die Option, in Rente zu gehen und dann unterhalb der Pfändungsfreigrenze zu verdienen, so dass eine Nachzahlung nicht vollstreckbar wäre, die besteht immer noch. Insofern wäre die Wahrnehmung dieser Option derzeit verfrüht. Es könnte ja auch in Ihrem Sinne entschieden werden.

Senden Sie die Dokumente ab und warten Sie erst einmal auf einen Bescheid, gegen den Sie im Bedarfsfall vorgehen können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 07.03.2015 | 15:30

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