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Festlegung des Nachlasses eines Erblassers bei zwei Wohnungen

| 08.02.2019 21:52 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund von verschiedenen Verbindlichkeiten beabsichtige ich, das Erbe meines verstorbenen Ehemannes auszuschlagen. Weil wir eine besondere Wohnsituation hatten, welche ich im Folgenden näher beschreiben werde, stellt sich für mich unter anderem die Frage, welcher Hausrat zum Nachlass meines Ehemanns gezählt werden wird.

Mein Ehemann und ich mieteten vor 15 Jahren eine Wohnung an, in der ich auch heute noch lebe, während mein Ehemann vor fünf Jahren in eine andere Wohnung zog. Er war jedoch bis zu seinem Tode unter der Anschrift der ersten Wohnung gemeldet. Die neue Wohnung wurde von ihm voll eingerichtet, wohingegen mein Ehemann beim Bezug der ersten Wohnung vor 15 Jahren so gut wie nichts zur Einrichtung der Wohnung beigetragen hat. Für diesen Umstand besitze ich jedoch keine Nachweise, wie Rechnungen o. Ä..

Für mich ergeben sich nun folgende Fragen:

1. Muss ich bei einer Ausschlagung des Erbes damit rechnen, dass der Hausrat der ersten Wohnung in irgendeiner Form ebenfalls zum Nachlass gezählt wird? Falls ja, wie würde eine Aufteilung erfolgen?

2. Habe ich mit irgendwelchen Rechtsfolgen zu rechnen, weil mein Ehemann sich nicht umgemeldet hat?

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.

Freundliche Grüße
08.02.2019 | 23:49

Antwort

von


(438)
Reinhäuser Landstraße 80
37083 Göttingen
Tel: 0551/43600
Tel: 0170/4669331
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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

1. Wenn Sie nicht beweisen können, dass Ihr verstorbener Ehemann – trotz entgegenstehender polizeilicher Anmeldung – ausschließlich in der neuen Wohnung wohnte, der Hausrat der alten Wohnung also Ihnen gehört, müssen Sie damit rechnen, dass der Haurat der alten Wohnung zur Hälfte Ihrem verstorbenen Ehemann zugeordnet wird.

2. Die unterlassene Ummeldung stellt zwar eine Ordnungswidrigkeit dar, der sich jedoch Ihr verstorbener Ehemann schuldig machte. Ihnen kann insoweit nichts zur Last gelegt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 10.02.2019 | 13:33

Sehr geehrter Herr Vasel,

vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen.

Für mich ergibt sich folgende Nachfrage zur anteiligen Zuordnung des Hausrats zu meinem Ehemann:

Wie würde in der Praxis verfahren werden, wenn die Häfte des Hausrats meinem Mann zugeordnet werden würde? Ich möchte in diesem Kontext darauf hinweisen, dass meine Wohnung ,,normal'' eingerichtet ist und zum Hausrat keine Gegenstände mit signifikant hohem Wert gehören.

Würde man eine solche Aufteilung durchführen wollen, müsste hierfür doch im Grunde theoretisch der Wert jedes einzelnen Gegenstands erfasst werden. Problematisch ist aus meiner Sicht z.B. auch die Vorgehensweise bei Möbeln oder ist es in der Tat üblich, dann Möbel anteilig aus der Wohnung zu entfernen?

Ich frage mich daher, ob es in meinem Falle nicht eher wahrscheinlich ist, dass bei einer solchen Vorgehensweise Aufwand und Nutzen aus Sicht der zuständigen Behörde in keinem Verhältnis zueinander stehen, so dass diese keine anteiligen Ansprüche geltend machen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.02.2019 | 20:01

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie Erbschaft ausschlagen und letzten Endes der Staat erbt, hängen die Einzelheiten von der üblichen Verfahrensweise beim zuständigen Dezernat 12 der Bezirksregierung Düsseldorf ab.

Wenn Ihre Wohnung „normal" eingerichtet ist, halte ich es auch für unwahrscheinlich, dass Ansprüche geltend gemacht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 11.02.2019 | 00:21

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