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Fernsehempfang schwer gestört - Reparatur/Alternative wird verweigert


| 21.12.2009 04:30 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

wir wohnen seit Anfang letzten Jahres zur Miete in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Auf dem Dach des Hauses befindet sich eine Satellitenschüssel deren Signal, mitteles einer analogen Anlage, in sämtliche Wohnungen verteilt wird. Die Anlage bedient insgesamt drei Häuser welche allesamt unserem Vermieter gehören.

Diese Anlage ist seit unserem Einzug defekt, was uns aber damals nicht mitgeteilt wurde. Zuerst waren auch nur zwei Programme gestört, mittlerweile jedoch sind einige Programme gänzlich ausgefallen und andere verschlechtern sich zusehens. Trotz mehrmaliger Gespräche und einer schriftlichen Aufforderung weigert sich unser Vermieter bzw einige der Mieter die in einem der drei Häuser Eigentumswohnungen besitzen (leider wird nicht mit offenen Karten gespielt, daher wissen wir nicht wer genau sich weigert) die Anlage zu reparieren oder zu ersetzen. Man vertröstet uns ständig darauf das das analoge Satellitensignal ja irgendwann eh abgeschaltet wird und dann sowieso eine neue Anlage angeschafft werden muss. Daher weigert man sich vorher nochmal Geld auszugeben. Der offizielle Termin hierfür ist jedoch erst der April 2012 und so lange sind wir nicht bereit zu warten.

Das Problem ist nun, uns wird ebenfalls verweigert eine eigene Satellitenschüssel anzubringen. Unser Balkon wiederum liegt so ungünstig das wir dort keine aufstellen können und Kabelfernsehen gibt es hier in der Straße nicht. Wir sind also quasi der Hausanlage ausgeliefert.

Was können wir tun ausser die Miete zu kürzen? Das hilft uns bei den paar Euro die wir monatlich für die Wartung der Anlage im Rahmen der Nebenkosten zahlen müssen nämlich überhaupt nicht weiter

Danke im voraus.
21.12.2009 | 05:43

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie können den Fernsehempfang bzw. die Herstellung eines empfangbaren Fernsehsignales einklagen. Ob sich der Aufwand und der Stress allerdings lohnt, ist eine andere Frage.

Auf einer nicht-juristischen Ebene können Sie auch (abhängig von Ihren technischen Möglichlichkeiten) einen Empfänger für digitalen terrestrischen Fernsehfunk (DVB-T) oder für Fernsehen über DSL installieren. Die dadurch entstehenden Unkosten können Sie als Mietminderung geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 21.12.2009 | 06:07

Danke für die hilfreiche Antwort.

Leider wohnen wir in einem eher unterversorgten Gebiet. Die DSL-Bandbreite ist hier zu gering als das Fernsehen darüber möglich wäre und selbst DVB-T gibt es hier nur in Form der öffentlich-rechtlichen Sender. Und gerade von denen sind am wenigsten Sender gestört.

Trotzdem eine kurze Nachfrage dazu. Wenn ich mir eine DVT-Antenne samt Receiver anschaffe (um zumindest alle öffentlich-rechtlichen Sender einwandfrei sehen zu können) und dies meinem Vermieter in Rechnung stelle käme das dann einen Einverständnis mit der Situation meinerseits gleich, d.h. würde es meinen Vermieter davon entbinden für eine Reparatur bzw für einen Ersatz zu sorgen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.12.2009 | 06:11

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie die Unkosten explizit als Mietminderung geltend machen und genauso explizit (also per Schreiben an den Vermieter) weiterhin die Wiederherstellung des Fernsehsignals fordern, laufen Sie nicht Gefahr, daß es als Einverständnis gesehen wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 21.12.2009 | 06:19


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