Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Fernabsatzgesetz - vorzeitige Kündigung DSL


04.04.2006 20:28 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht



Hintergrund:
Ich habe meinen DSL-2000 Anschluss seit einem Jahr, der Vertrag hat sich gemäß AGB automatisch um eine weiteres Jahr verlängert. Ich suche nach einer vorzeitigen Kündigungsmöglichkeit, da ich die rechtzeitige Kündigung mit > 1 Monat vor Vertragsende verpasst habe. Der Anbieter (Strato)lehnt eine Kulanzlösung ab.

Frage:
Ich könnte nun meinen Vertrag per Internet-Portal upgraden (entschuldigt bitte den Anglizismus)auf beispielsweise einen DSL-6000 Anschluss. Hierbei wird eine neue Vertragslaufzeit von wieder 1 Jahr festgelegt. Deshalb gehe ich davon aus, dass der alte Vertrag beendet wurde und durch den neuen abgelöst ist.
Bin ich nun per Fernabsatzgesezt in der Lage diesen Vertrag innerhalb 14 Tage zu kündigen und somit alle vetraglichen Bindungen mit dem DSL-Anbieter gelöst zu haben ?
Somit wäre ich sowohl den ursprünglichen Vertrag los, und den neuen hätte ich gekündigt.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

bei einer reinen Tarifänderung - nichts anderes ist ein "Upgrade" - handelt es sich rechtlich gesehen grundsätzlich um eine reine Vertragsänderung. Im Falle eines Widerrufes widerrufen Sie damit nur die Vertragsänderung, nicht den zugrunde liegenden Vertrag selber. Ein Widerruf führt damit lediglich dazu, dass wieder die alten Vertragsbedingungen gelten.

Es gibt auch noch eine andere Konstruktionsmöglichkeit, bei der Abschluss eine neuen Vertrags gleichzeitig die Aufhebung des alten Vertrages beinhaltet. Auch in diesem Fall führ der Widerruf zum gleichen Ergebnis. Durch den Widerruf erlischt dann nur der neue Vertrag und der alte tritt wieder in Kraft.

Ihr "Trick 17" ist daher nicht geeignet, das Verpassen vertraglicher Kündigungsfristen zu heilen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER