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Ferienwohnungsvermietung


02.07.2006 13:33 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



In einer sich seit ca einem Jahr in Renovierung befindlichen Ferienwohnung auf unserem Bauernhof hat vor ca 8 Monaten ein Gast eine Wohnung für den August gebucht. Seit geraumer Zeit beginnt er damit sich nach dem Zustand der Wohnung und dem Fertigstellungstermin zu erkundigen. Seine Nachfragen beantworte ich sachlich korrekt, dass die Renovierung im Moment zwar noch andauert, aber zum Übergabezeitpunkt keine weiteren baulichen Tätigkeiten in der Wohnung stattfinden werden. Lediglich am Garten und in dem Scheunentrakt wird gearbeitet werden. Statt wie vertraglich vereinbart die Restzahlung 30 Tage vor Anreise anzuweisen, hat der Kunde darauf bestanden erst vor Ort nach Anreise zu bezahlen. Weiter sollte ich Ihm besagte Bestätigung noch einmal unterschrieben per Post zukommen lasse. Ich habe ihm freigestellt seine Buchung kostenfrei zu stornieren, falls er sich dermassen unsicher ist. Ich befürchte, dass er anreisen, nicht bezahlen und alles Mögliche an Mängeln suchen wird.
Meine Frage:
Kann ich auf die vertraglich vereinbarten Zahlungsmodalitäten bestehen und im Falle der Nichterfüllung den Vertrag mit Rückzahlung der Anzahlung kündigen? Muss ich vor der Kündigung erst noch ein Mal Frist setzen? Bin ich dazu verpflichtet die Erklärung per Post zu schicken?
Schönen Sonntag

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Aufgrund des bestehenden vertraglichen Schuldverhältnisses können Sie selbstverständlich auf die vereinbarten Zahlungsmodalitäten insistieren.
Die Modalitäten sind ja vertraglich fixiert und vereinbart worden.

Einer Vertragskündigung sollte eine angemessene Fristsetzung vorausgehen, innerhalb derer Ihr Vertragspartner die in Rede stehende Zahlung vorzunehmen hat.
Die Fristsetzung sollten Sie mit dem Hinweis versehen, dass nach fruchtlosem Verstreichen der Frist der Vertrag fristlos gekündigt wird.

Die Kündigung müssen Sie im Streitfalle beweisen. Insoweit sollten Sie die Kündigung per Telefax senden, per Einschreiben Rückschein verschicken oder unter Hinzuziehung eines Zeugen übergeben.
Der Zeuge sollte Ihnen schriftlich bestätigen, dass er das Kündigungsschreiben gelesen und in den Briefumschlag gelegt und verschlossen hat.
Danach können Sie Ihrem Vertragspartner den Umschlag mit der Kündigung in Anwesenheit des Zeugen übergeben.

Sie können die Kündigung auch als Übergabe-Einschreiben mit der Zusatzleistung "eigenhändig" oder noch besser per Einschreiben mit Rückschein verschicken, um vor Gericht einen ausreichenden Nachweis über den Empfang einer Sendung führen zu können.

Ich hoffe, dass ich Ihre Fragen ausreichend beantwortet habe und verbleibe


mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

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