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Ferienhaus kein zugesagtes WLAN

21.08.2014 20:36 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Zusammenfassung: Fehlendes W-LAN im Ferienhaus ist kein Grund für einen Abbruch der Reise und Schadenersatzforderung über die volle Buchungssumme.

Mündlich wurde WLAN im Ferienhaus zugesagt.
Bei Ankunft war KEIN WLAN vorhanden. Der Empfang würde vom Wetter abhängig sein.

Ohne WLAN war das Ferienhaus uninteressant und ich bin abgereist. Der Vetmieter will mir nun die Buchungskosten von 980,- nicht zurückerstatten.
22.08.2014 | 09:45

Antwort

von


(416)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben mit dem Vermieter hier zunächst einen Mietvertrag über die Anmietung eines Ferienhauses geschlossen. Aus diesem Vertrag geht eine W-LAN-Verbindung, wie ich Ihren Angaben entnehme, nicht hervor.

Sie teilen mit, dass es eine mündliche Zusage des Vermieters gegeben habe, dass das Haus über W-LAN verfügt.

Tatsächlich wird das Nichtvorhandensein des W-LAN, insbesondere aufgrund von Wetterschwankungen, nicht dazu führen, dass Sie bei erfolgter Abreise den kompletten Mietpreis des Hauses zurückverlangen können.

Zudem hätten Sie den Vermieter zur Bereitstellung von Internet durch andere Möglichkeiten auffordern und ihm eine Frist setzen müssen.

Ich sehe hier allenfalls einen möglichen Schadenersatzanspruch in Höhe des Preises für z.B. Internetstick, o.ä., nicht jedoch für die Buchungssumme, wobei auch dies davon abhängig ist, ob dem Vermieter eine Frist zur Bereitstellung gesetzt wurde und ob überhaupt beweisbar ist, dass der Vermieter W-LAN zugesagt hat.

Ich bedaure, Ihnen keine erfreulichere Antwort geben zu können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 22.08.2014 | 10:58

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Ich habe mich unvollständig ausgedrückt.
Also eine Internetverbindung ist in dem Ferienhaus NICHT möglich.
1. Das Haus liegt mitten im Wald und hat keine Telefonleitung oder Leitung für Kabel- TV.
2. Internetstick habe ich dort getestet. Keine ausreichende Vebindung. FUNKLOCH !

Die installierte Satelitten- Internet- Verbindung
hat NULL Signalstärke.

Ich hatte dem Vermieter eine Frist von 3 Tagen gesetzt, dann wäre ich wieder angereist.
Nach 3 Tagen teilte mir der Vermieter mit, dass sein Ferienhaus ein Urlaubsparadies PUR sei, deshalb wäre auch keine Müllentsorgung u. keine Beleuchtung bei dem Preis von 60,- / Tag dabei.
Eine Internetverbindung wäre nicht Vertragsbestandteil.

Ich vermute, dass der Vermieter das Internet wegen hohen Kosten ( Datenverkehr)
abgestellt oder abgemeldet hat.
Er bot mir heute 300,- Schadenersatz an.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.08.2014 | 11:07

Sehr geehrter Fragesteller,
Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt:

Ohne Kenntnis der exakten Vertragsinhalte gehe ich zunächst davon aus, dass eine Internetverbindung schriftlich nicht vereinbart war, W-LAN jedoch mündlich zugesagt war.

Nun hat der Vermieter Ihnen für den Ausfall des W-LAN einen Schadenersatz in Höhe von 300,00 € angeboten, dies entspricht bei einer Buchungssumme von 980,00€ einer Schadenersatzleistung in Höhe von mehr 32 % des Gesamtpreises. Vorausgesetzt, die weiteren Vertragsinhalte wurden geliefert, so handelt es sich meines Erachtens um ein mehr als großzügiges Angebot des Vermieters. Ich gehe davon aus, dass Sie auch mit anwaltlicher bzw. gerichtlicher Hilfe hier keine weiteren Forderungen durchsetzen können.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

(416)

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