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Fenster nach Renovierung durch Schleifen defekt

| 25.08.2008 11:20 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


12:22

Sehr geehrte Damen und Herren,

an diversen Fenster meiner Eingentumswohnung wurde der Anstrich durch eine Fachfirma erneuert.

Erst nach einer etwas verspäteten, gründlichen Reinigung sind nun Schleifriefen auf den Fensterflächen aufgefallen (Ca, 7 Tage später). Diese Riefen stellen keine extreme Einschränkung des Objekts, allerdings eine Wertminderung dar. Nach intensiver Abwägung des Sachverhalts habe ich mich ca. 14 Tage nach der Renovierung an die Fachfirma zwecks Gewährleitung gewandt und ein Vororttermin vereinbart. Wie nicht anders erwartet hat der verantwortliche Mitarbeiter die Gewährleistung abgelehnt. Auch eine schriftliche Aufforderung zur Gewährleistung mit Fristsetzung an die geschäftsführende Besitzerin wurde abgelehnt.
Nach anfänglicher Leugnung des Einsatzes von Schleifmaschinen wurde dieser Einsatz aber inzwischen schriftlich eingeräumt.

Ich möchte nun die Gewähleistung einfordern und bin unsicher, ob ich eine Fensterfirma mit einem Sachgutachten vorab beauftragen soll.
Meine Fragen:
1. Können Sie mir einen Rechtsvertreter nennen, der die Vertretung meines Anspruchs ggf. auch vorort übernehmen kann? (Ausführungsort. Reinbek bei Hamburg)

2. Soll ich ein offizielles Mahnverfahren voranstellen?
3. Soll ich ein Sachgutachten voranstellen?

4. Mit welchen Kosten muss ich im Klagefall rechnen?
(Kosten: 4 Fenster ca. 1200 Euro bei Erneuerung, Reparaturmöglichkeit unklar, Wert der Renovierungsarbeit 1.100 Euro)

Ich danke im Voraus für die Bearbeitung

25.08.2008 | 11:38

Antwort

von


(1164)
Hauptstraße 16 a
25488 Holm
Tel: 04103/9236623
Web: http://www.kanzlei-roth.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

1.

Da ich in Hamburg ansässig bin, können Sie selbstverständlich auf meine Dienste zurückgreifen. In diesem Fall bitte ich um Kontaktaufnahme per E-Mail.

2. + 3.

Nach Überlassung des streitrelevanten Schriftverkehrs würde ich mit Ihnen die weitere Vorgehensweise erörtern.

4.

Bei einem Streitwert von EUR 1.200,00 müssen Sie mit Anwalts- und Gerichtskosten in Höhe von ca. EUR 440,00 rechnen. Wäre die Gegenseite auch anwaltlich vertreten, käme weitere Anwaltskosten von ca. EUR 277,00 hinzu.
Die Kosten müssten von Ihnen aber nur dann getragen werden, wenn Sie in der Sache unterlägen.
Nach der Schilderung des Sachverhalts ist mit einer solchen Kostenfolge aber nicht zu rechnen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2008
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg


Rechtsanwalt Karlheinz Roth

Rückfrage vom Fragesteller 25.08.2008 | 12:00

Sehr geehrter Herr Roth,
Ihre Antwort hilft mir nur bedingt weiter. Ich habe hier nicht 60 Euro investiert, um allgemeine Platzhalter und ein Preisangebot zu erhalten.
Ich habe sehr konkrete Fragen gestellt und bitte Sie, diese auch so zu beantworten.
Daher ein zweiter Versuch:
Empfiehlt sich eine Art Vorabgutachten oder sollte das ggf. Bestandteil der Klage sein? (Ich müsste hier ja in Vorkasse gehen)

Empfiehlt sich ein Vorab-Mahnverfahren mit anwaltlichem Anschreiben?
(Wäre doch sicher günstiger?)






Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.08.2008 | 12:22

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Wenn der Sachmangel offensichtlich ist, ist ein Vorabgutachten, dessen Kosten Sie zunächst zu tragen hätten, nicht unbedingt erforderlich.
Die Fachfirma hat Ihnen ihre Arbeiten frei von Sach- und Rechtsmängeln zu verschaffen. Ist dies nicht der Fall, können Sie die Gewährleistungsrechte ausüben (Nacherfüllung, Selbstvornahme, Rücktritt vom Vertrag, Schadensersatz).

Die übliche Vorgehensweise besteht darin, die Fachfirma durch einen Anwalt unter angemessener Fristsetzung zur Nacherfüllung aufzufordern.

Nach erfolglosem Ablauf der zur Nacherfüllung bestimmten angemessenen Frist können Sie den Mangel selbst beseitigen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen.

Die Kosten für die Selbstvornahme könnten dann im Wege des gerichtlichen Mahnverfahrens geltend gemacht werden.

Es versteht sich von selbst, dass auf dieser Plattform ausgelobte Einsätze bei einer weiteren Mandatierung angerechnet werden.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de



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Die Frage inklusive Nachfrage wurden bedingt beantwortet. Die juristische Enschränkung einer konkreten Antwort hat sich mir nicht erschlossen und ist für den Laien nicht nachzuvollziehen.
Allerdings soll der Betrag beim ggf. folgenden Mahnverfahren verrechnet werden

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Die Frage inklusive Nachfrage wurden bedingt beantwortet. Die juristische Enschränkung einer konkreten Antwort hat sich mir nicht erschlossen und ist für den Laien nicht nachzuvollziehen.
Allerdings soll der Betrag beim ggf. folgenden Mahnverfahren verrechnet werden


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