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Feiertage


| 24.03.2007 22:52 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Elmar Dolscius



Erich Alber
Seit 2006 wurde in meiner Firma wieder die 45h Woche eingeführt.Ich bekomme aber nur 167h monatlich ausgezahlt.Egal wieviel Arbeitstage abgeleistet wurden.Überstunden ab 41h werden auf ein Zeitkonto gebucht.Nun zu meiner Frage.
Müssen die 11Feiertage(ich wohne im katholischen Süden der Republik)nicht auch bezahlt werden?Also plus 88h jährlich.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage summarisch auf der Basis der mitgeteilten Informationen.

Die Entgeltfortzahlung an Feiertagen ist geregelt in § 2 EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetzes).

Grundsätzlich gilt: Fällt die Arbeit aufgrund eines Feiertages aus, muss der Arbeitgeber diejenige Vergütung bezahlen, die der Arbeitnehmer ohne den Feiertag verdient hätte (Entlohnung wie an einem normalen Arbeitstag).
Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung an Feiertagen besteht unabhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses und des Umfanges der zu leistenden Arbeit.

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Feiertage müssen auf die ein oder andere Weise beachtet werden.

In Ihrem Fall wäre die Auswirkung allerdings die, dass zwar der Feiertag wie ein normaler Arbeitstag vergütet wird, aber dennoch alle Stunden über 41h auf das Zeitkonto gebucht würden. Sie können also nicht argumentieren, dass zu den 167h monatlich, die Ihnen ausbezahlt werden noch einmal 88h jährlich (auf 12 Monate verteilt) hinzukommen, die auch ausbezahlt werden müssen. Diese Stunden können gemäß der Absprache lediglich dem Zeitkonto gut geschrieben werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort eine erste rechtliche Orientierung geben und wünsche Ihnen noch ein angenehmes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Dolscius
Rechtsanwalt
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