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Fehlzeiten in der Wiedereingliederung

| 07.02.2019 20:15 |
Preis: 47,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Guten Abend, ich bin jetzt seit 8 Wochen in einer Wiedereingliederung welche Morgen endet. Ab Montag bin ich dann wieder mit meiner 30 Stunden Woche beschäftigt. (öff. Dienst). Ich war nun während des 8 wöchigen Wiedereinstiegs insgesamt an 7 einzelnen Tagen krank, jedoch wegen derselben Erkrankung und wegen der ich diese Maßnahme ergreifen musste. Ich habe mir nun eine andere Erkrankung zugezogen, die es mir leider nicht möglich macht Morgen den letzten Tag meiner Wiedereingliederung durchzustehen. Was kann bzw muss ich tun? Zu einem anderen Facharzt gehen und mich für den letzten Tag AU schreiben lassen. Was passiert dann mit der Wiedergliederung?Gilt diese denn als gescheitert? Oder muss ich irgendwie versuchen diesen letzten Tag unbedingt durchzuziehen?
Wie sieht es für mich da rechtlich aus? Seit 16 Jahren in der Behörde mit einem Schwerbeh.grad von 80%.

Über eine rasche Meldung freue ich mich.

Dankeschön

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine Unterbrechung einer stufenweisen Wiedereingliederung aus gesundheitlichen Gründen mit einer Dauer bis zu 7 Tagen ist unschädlich , wenn die Prognose über die Verbesserung der Wiedereingliederung im Rahmen eines Hamburger Modells unverändert bleibt und wenn absehbar ist, dass die stufenweise Wiedereingliederung trotz Unterbrechung erfolgreich beendet werden kann. Bei einer länger als 7 Tage andauernden Unterbrechung soll im Einzelfall geprüft werden, aufgrund welcher Erkrankung die stufenweise Wiedereingliederung unterbrochen wurde. Ist absehbar, dass die stufenweise Wiedereingliederung erfolgreich beendet werden kann, kann in Ausnahmefällen der Sieben- Tage-Zeitraum überschritten werden, wenn das Ende der Unterbrechung von vornherein absehbar ist. In allen anderen Fällen gilt die stufenweise Wiedereingliederung vom ersten Tag der Unterbrechung an als abgebrochen.
Sofern Sie also den 7 Tage Zeitraum um einen Tag wegen einer anderen Erkrankung überschreiten, ist nicht davon auszugehen, dass der Leistungsträger die Wiedereingliederung als gescheitert bzw. abgebrochen ansieht. Wenn Sie über den Zeitraum der Wiedereingliederung arbeitsunfähig sind, müssen Sie natürlich einen Arzt für eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aussuchen.

Sicherheitshalber sollten Sie das weitere Vorgehen mit dem Leistungsträger der Wiedereingliederung abstimmen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M. (Versicherungsrecht)
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Bewertung des Fragestellers 10.02.2019 | 20:07

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