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Fehlerhafte lohnsteuerabrechnung : wer haftet bei freiwillige Krankenversicherung?

11.02.2020 23:18 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Als ich meine Steuererklärung für 2019 ausfüllen wollte, habe ich festgestellt, dass meinem ex-Arbeitgeber (ich war nur vom 01.02 bis 15.02 2019 bei ihm eingestellt) vergessen hat, die Kranken-und Pflegeversicherungsbeiträge abzuziehen. Er hat sein Fehler schriftlich zugegeben
Ich habe gelesen, dass bei Sozialabgaben normalerweise der Arbeitgeber haftet, und eine 3-Monatige Frist hat, um das Geld zurück zu verlangen
Allerdings ging es um Pflichtversicherte.
Ich war freiwillig versichert (mein Jahres-Brutto-Gehalt lag in der Theorie über die gesetzlische Grenze: ich sage in der Theorie da ich im Endeffekt nur 2 Wochen angestellt war, der Arbeitgeber hat mich aus Kostengründe am ersten Tag gekündigt).
Der Arbeitgeber will sein Fehler gerne korrigieren, allerdings verlangt er auch, dass ich mein Anteil zahle.
Zurecht?
12.02.2020 | 00:13

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

nach § 28g Satz 4 SGB IV gilt die 3-Monats-Frist und die Beschränkung auf den Lohnabzug nicht, „wenn der Beschäftigte […] den Gesamtsozialversicherungsbeitrag allein trägt", also freiwillig versichert ist. Sie haben daher Ihrem ehemaligen Arbeitgeber Ihren Anteil an den Kranken-und Pflegeversicherungsbeiträgen zu zahlen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, dass diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie bei Rückfragen gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


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