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Fehlerhafte Überweisung!


25.06.2005 21:40 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo bin weiblich 20 Jahre alt und habe vor 1/1,2 Jahren eine Falsche Verdächtigung begangen! Ich und meine Freundinn wurden zu einer Geldstrafe von jeweils 1500 Eu verurteilt! Ich beantragte die Ratenzahlung auf 500 EU in Monat,und zahlte die erste Rate ein. Ich bekann noch eine extra Strafe von 90 Euro weil ich zu Gericht wegen psychicher Ängste nicht erschien wobei ich diese unter einen anderen Aktenzeichen überweisen musste! Habe auf jeden Fall den Monat danach 1000 EU auf einmal überwiesen und wunderte mich warum einen Monat danach eine Mahnung kam ich hätte das Geld nicht überwiesen. Daraufhin ging ich zu meiner Sparkassenberaterin die mir die Überweisung damals machte und sie faxte der Staatsanwaltschaft einen Zahlungsbeleg der 1000 Euro! Für mich war die Sache also erledigt und ich atmete auf! Vor zwei Tagen dann der Schock!!! Ein Ladung zum Strafantritt für nächsten Monat in einer JVA weil ich die Tausend Euro nicht bezahlt hätte! Daraufhin nahm ich mir einen Anwalt für Strafrecht und er ging der Sache nach dabei kam heraus das das Geld fehl überwiesen wurde also zu dem Aktenzeichen wo eigentlich nur 90 EU überwiesen werden sollten! Das Geld wurde derweil für einen Indischen Kulturverein gespendet ohne mich zu informieren! Die andere Staatsanwaltschaft denen ich die 1000 überweisen sollte ist derweil über das geschehen vom Anwalt imformiert worden.Der Anwalt riet mir das Geld einfach sofort nochmal zu überweisendas hat er auch direkt für mich erledigt danach fragte er schriftlich einen Freispruch der Ersatzfreiheitstrafe. Ich soll am Montag bescheid bekommen aber kann nicht mehr schlafen,Essen..bin total fertig vor Angst leide seid einem Todesfall an starken Ängsten und seit Kindesjahren schon an Platzangst! Der Gedanke 33 Tage gefangen zu sein treibt mich in den Wahnsinn! Meine Frage: Komme ich nun ins Gefängnis?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst einmal vielen Dank für Ihre Anfrage. Um die Antwort im Ergebnis vorwegzunehmen: Sie kommen höchstwahrscheinlich NICHT ins Gefängnis bzw. können dies leicht vermeiden.

Sie haben vermutlich von der Staatsanwaltschaft – Strafvollsteckung eine sog. Ladung zum Strafvollantritt erhalten. Diese ergeht mehr oder minder automatisch, wenn der für die Bearbeitung Ihrer Vollstreckungssache zuständige Rechtspfleger bei der Staatsanwaltschaft auf Grundlage der ihm vorliegenden Informationen, insbesondere der auf seinem Aktenzeichen gebuchten Zahlungen davon ausgeht, daß eine Geldstrafe nicht eingebracht werden konnte. In diesem Fall wird eine Ersatzfreiheitsstrafe angeordnet. Gleichzeitig wird –es liest sich dann für den juristisch nicht so versierten Adressaten recht dramatisch- eine Aufforderung zum Strafantritt mitgeteilt und für den Fall des nichtrechtzeitigen Einfindens ein Vorführungsbefehl angekündigt.

Nun der von Ihnen beschriebene Sachverhalt hinsichtlich der Überweisung etwas „vertrackt“. Sie werden aber auf jeden Fall nicht nach Ablauf der in der „Ladung zum Strafantritt“ genannten Frist nun von einem Polizeikommando abgeholt oder an der Grenze festgenommen oder anderen Unwägbarkeiten, welche Sie wohl befürchten, ausgesetzt.

Sie müssen allerdings nun selbst die Iniative ergreifen und UMGEHEND dem in der Ladung rechts oben genannten Sachbearbeiter den Irrtum mitteilen und ihm die erforderlichen Unterlagen beifügen. Mir selbst ich auch nicht ganz einsichtig, warum Sie auf die mit 500 € festgelegte Ratenzahlung einer Geldstrafe von 1.500 € wohl erst 500 €, dann 1.000 €, aber nicht die 90 € wegen Nichterscheinens einzahlten. Hier müssen deswegen BEIDEN in den Ihnen vorliegenden Schreiben (also betr. Geldstrafe wegen übler Nachrede und Geldstrage wegen Nichterscheinens) genannten Sachbearbeitern unter dem jeweils zutreffenden Aktenzeichen die erfolgten Zahlungen dokumentieren. Gleichfalls sollten Sie die, wenn ich Ihren Bericht recht verstanden habe, noch offenen 90 € wegen es Nichterscheinens umgehend anweisen und auch dies belegen. Schlußendlich sollten Sei drei oder vier Werktage, es dauert immer etwas, bis Zahlungen in der Justizverwaltung richtig gebucht und dem zuständigen Bearbeiter bekannt sind, telefonisch bei beiden Staatsanwaltschaften bzw., falls es ich um die gleiche StA handelt, beien dort zuständigen Sachbearbeitern „nachhaken“. Dann müßte das Problem eigentlich schnell aus der Welt zu schaffen sein.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

Tel.: +49 (0)39 483 97825
Fax: +49 (0)39 483 97828
E-Mail: ra.schimpf@gmx.de
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