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Fehlerhafte Steuererklärung nach Abgabe korrigieren

| 17.10.2020 21:07 |
Preis: 25,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Hallo,

vor einigen Tagen ist mir aufgefallen, dass ein Lieferant seine Rechnungen bereits Mitte 2018 von Nettorechnungen (Sitz im EU Ausland) umgestellt hat und seit diesem Zeitpunkt monatlich Rechnungen inkl. USt (Rechnungsanschrift in diesem Fall natürlich in Deutschland) an mich versandt hat.

Da ich die in den Rechnungen aufgeführte Umsatzsteuer natürlich entsprechend hätte geltend machen können aber nicht habe, da ich von Nettorechnungen ausgegangen bin ist mir durch diesen Fehler leider ein "Schaden" von insgesamt knapp 500 Euro entstanden.

Der Betrag den ich im Steuerjahr 2018 hätte geltend machen können, ist denke ich verloren wie aber verhält es sich mit dem Betrag von 2019? Den Steuerbescheid für 2019 habe ich erst vor einigen Wochen erhalten und es besteht für diesen ja die Möglichkeit des Einspruchs.

Lässt sich der durch mich verursachte Fehler damit korrigieren und wie gehe ich diesbezüglich am besten vor? Wie müsste ich nach dem Einspruch weiter vorgehen und ist dieser überhaupt für einen solchen Fall geeignet?
Ich will natürlich auch keine "schlafenden Hunde" wecken und durch solch eine Korrektur zusätzliche Arbeit beim Finanazmt und evtl. genauere Überprüfungen auslösen.

Gerne können Sie mir auch ein Angebot für die Korrektur unterbreiten wenn Sie diese für mich beim Finanzamt gelten machen würden, allerdings vermute ich, dass die gesamt Steuererklärung neu eingereicht werden muss und dies daher evtl. nicht so einfach möglilch ist, da Sie wenn Sie dies tun ja für sämtliche Angaben haften (auch wenn sich nur einige wenige Beträge ändern und für den Rest bereits ein Steuerbescheid vorgelegen hat) ist dies richtig?

Besten Dank im Voraus
19.10.2020 | 10:44

Antwort

von


(676)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie können den Fehler, d. h. den vergessenen Vorsteuerabzug, zumindest noch bis zur Rechtskraft des jeweiligen USt-Bescheids nachholen. Dies erfolgt grds. durch Abgabe einer entsprechend korrigierten USt-Erklärung, welche spätestens bis zum Ablauf der Einspruchsfrist abzugeben ist.

Im vorliegenden Fall wäre dies nach Ihren Angaben also für 2019 noch leicht möglich.

Da USt-Bescheide jedoch zumeist unter dem sog. Vorbehalt der Nachprüfung (<a href="http://dejure.org/gesetze/AO/164.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 164 AO: Steuerfestsetzung unter Vorbehalt der Nachprüfung">§164 AO</a> ) erlassen werden, besteht in einem solchen Fall aber sogar noch die Möglichkeit, auch die USt-Erklärung für 2018 zu berichtigen.
Bitte prüfen Sie diesbezüglich den Steuerbescheid.

Gerne kann ich Ihnen auch bei der USt-Korrektur helfen. Das Honorar hierfür bemisst sich grds. nach den gesetzlichen Regelungen der StBVV auf Basis des jeweiligen Gegenstandswertes,

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
<!--dejureok-->


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 27.10.2020 | 10:42

Hallo Frau Dr. Seiter,

danke für die Antwort.

Eine kleine Frage hätte ich noch und zwar wie die Korrektur in der Praxis am besten zu erledigen wäre.

Ich glaube bei Elster gibt es eine Einspruch-Funktion. Diese muss ich nutzen und anschließend einfach nochmals die USt-Erklärung mit den korrigierten Beträgen einreichen?

Diese Korrektur (höherer Betrag im Feld "Vorsteuerbeträge aus Rechnungen von anderen Unternehmen") wirkt sich dann ja auch auf die EÜR und damit auf alle anderen abgebenen Erklärungen aus, bedeutet in der Praxis muss ich die komplette Steuererklärung neu einreichen?

Eine Erklärung wieso die Korrektur geschieht ist in diesem Kontext nicht notwendig bzw. empfehlenswert?
Wie gesagt habe ich etwas "Angst" dass ansonten evtl. eine größere Steuerprüfung stattfindet und evtl. alle USt Beträge geprüft werden. Ist dies nicht zu befürchten auch wenn die Korrektur, die ja zu meinem Nutzen ausfällt unkommentiert bleibt?

Mit der Steuererklärung von 2018 verhält es sich genauso wie mit der von 2019? Für diese kann ich ebenso formlos Einspruch eingelegt und die komplette Steuererklärung erneut abgeben wenn sich diese noch unter dem Vorbehalt der Nachprüfung befindet?

Gerne können Sie mir auch Ihr Honorar mitteilen. Ich nehme an der Gegenstandswert beläuft sich in diesem Kontext auf den betroffenen USt Betrag der nicht verrechnet wurde.
Ich kann diesen aktuell noch nicht genau bestimmen evtl. können wir aber einmal von 500 Euro ausgehen, die ich dann vom Finanzamt erstattet bekommen würde, wie hoch wäre in diesem Fall das Honorar?

MfG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.10.2020 | 18:42

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Bewertung des Fragestellers 15.11.2020 | 12:38

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 15.11.2020
3,2/5,0

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ANTWORT VON

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