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Fehler beim Online-Banking

| 21.11.2012 11:00 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Hallo,

ich habe durch einen Eingabefehler beim online-Banking versehentlich eine Überweisung auf ein falsches Konto ausgeführt. Der Fehler ist aufgrund des Textes der Überweisung eindeutig und musste auch von dem Empfänger erkannt worden sein. Er wurde auf meine Intervention hin von der entsprechenden Bank aufgefordert, den fehlgeleiteten Betrag zurück zu überweisen. Dies tat er nicht. Ein von mir verfasstes Schreiben mit gleicher Forderung (als gewöhlicher Brief versandt) blieb ohne Reaktion.
Nun handelt es sich nicht um einen besonders hohen Betrag, aber es ist dennoch zuviel um die Sache auf sich beruhen zu lassen. Und außerdem geht es auch ums Prinzip...

Meine Frage hierzu: Welche wirksamen Schritte kann oder muss ich einleiten um das m. E. betrügerische Verhalten der anderen Seite zu sanktionieren und mein Geld zurück zu erhalten?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:





Frage 1:
"Welche wirksamen Schritte kann oder muss ich einleiten um das m. E. betrügerische Verhalten der anderen Seite zu sanktionieren und mein Geld zurück zu erhalten?"



Sie sollten den Empfänger des Geldes letztmalig per Einschreiben unter Fristsetzung von 2 Wochen anschreiben und zur Rückzahlung des Betrages auf Ihr angegebenes Konto auffordern. Drohen Sie für den Fall des fruchtlosen Fristablaufs rechtliche Schritte zur Durchsetzung Ihrer Forderung an.


Kommt die Gegenseite dann Ihrem Rückzahlungsverlangen nicht nach, müssten Sie Ihren Anspruch gerichtlich geltend machen.

Anspruchsgrundlage ist dabei § 812 I BGB, welcher die sog. ungerechtfertigte Bereicherung regelt.

Die Gegenseite könnte dann noch versuchen, sich auf Entreicherung nach § 818 III BGB zu berufen. Hier wird es auf die konkreten Einzelheiten ankommen.


Durch Ihr Einschreiben setzen Sie die Gegenseite in Verzug, sodass diese grundsätzlich auch für die dann erfolgende Einschaltung eines Rechtsanwalts aufkommen müsste und Ihre Forderung verzinst wird.

Sie können sich dazu dann auch gerne an mich wenden. Beträgt Ihr Anspruch bis zu 5000 € können Sie eine Klage auch ohne Anwalt vor dem zuständigen Amtsgericht erheben, da vor dem Amtsgericht kein Anwaltzwang besteht.





Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen
Beurteilung führen kann.

Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung gern zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


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