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Fehlender Bebauungsplan u.v.m.

27.10.2018 22:29 |
Preis: 25,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gero Geißlreiter


Zusammenfassung: Ein Grundstück kann bauplanungsrechtlich sowohl im Innen- als auch im Außenbereich liegen. Die bauplanungsrechtliche Einordnung kann nur anhand einer umfassenden Wertung und Bewertung des im Einzelfall gegebenen konkreten Sachverhalts zu erfolgen. Diese ist gerichtlich voll überprüfbar.

Es handelt sich bei meiner Frage um eine Grundstäckdangelegenheit.
Lt. Kataster handelt es sich um ein Mischgebiet. Die Nachbarbebauung besteht aus Wohn- und Gewerblicher Nutzung.
Nun sagte man mir, dass mein Grundstück im Außenbereich liegt. Bestenfalls liegt auch ein Teil im Gewerbegebiet. Wie geht das? Wo kann ich Klarheit finden?
Mit vielen Grüßen,
I. Le....

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Angaben im Liegenschaftskataster sind nur nachrichtlich. Sie können durchaus falsch oder überholt sein.

Sollte es in Ihrem Fall einen Bebauungsplan geben, ergibt sich die Grenze zum Außenbereich aus der Grenze des Baugebiets gemäß dem Bebauungsplan. Gibt es keinen Bebauungsplan, kommt es darauf an, wo die letzte Bebauung liegt - die sich ihr anschließenden selbständigen Flächen gehören dann zum Außenbereich. Auf Grundstücks- und Parzellengrenzen kommt es dabei aber nicht entscheidend an! Deshalb ist es durchaus möglich, dass Ihr Grundstück zum einen Teil im (un-) beplanten Innenbereich und im übrigen im Außenbereich liegt.

Wie es sich mit Ihrem Grundstück genau verhält, kann nicht nach geographisch-mathematischen Maßstäben oder anhand von Karten entschieden werden, sondern bedarf einer umfassenden Wertung und Bewertung des im Einzelfall gegebenen konkreten Sachverhalts, also der genauen Situation vor Ort. Klarheit haben Sie erst dann, wenn Sie und die Gemeinde bzw. zuständige Bauaufsichtsbehörde (nach einer Ortsbesichtigung) sich einig sind, wie das Grundstück bauplanungsrechtlich zu bewerten ist. Notfalls muss ein Gericht die Frage verbindlich beantworten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben, und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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