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Fehlbuchung auf meinem Bausparkonto


25.04.2006 10:54 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Meine Frage bezieht sich vermutlich auf das Bankenrecht.

Hintergrund:

Ich habe einen Bausparvertrag bei der LBS. Letztes Jahr wurde am 07.06.2005 ein Betrag in Höhe von 2847,52 Euro gutgeschrieben. Da mir ein Zahlungseingang von einer engen Verwandten mehr oder weniger angekündigt wurde und aber auf dem Kontoauszug leider der Einzahler nicht zu erkennen ist war ich der Meinung, dass es sich hierbei um die angekündigte Einzahlung handelt. Am 20.04.2006 habe ich einen freundlichen Brief von der LBS erhalten in dem mir mitgeteilt wurde, dass der LBS ein „kleines Missgeschick“ passiert sei und der Betrag von 2847,52 Euro nicht für mich bestimmt war. Weiterhin wurde mir erklärt, dass mein Kontoguthaben nun um diesen Betrag belastet, sprich verringert wird. Auf Nachforschungen hin stellte sich heraus, dass der von mir erwartete Betrag zwar auch auf meinem Konto gutgeschrieben wurde, jedoch lediglich 500 Euro betragen hat und wesentlich früher gebucht wurde. Somit handelt es sich bei den 2847,52 Euro zunächst tatsächlich nicht um für mich bestimmtes Geld. Meine sich daraus ableitende Frage zielt aber in eine ganz andere Richtung:

Ist es einer Bank bzw. Bausparkasse rechtlich erlaubt ohne Rückfrage und meine Einwilligung einfach Belastungen auf meinem Konto vorzunehmen? Schließlich handelt es sich um einen Fehler der Bank und ich erwarte zumindest eine Nachfrage bevor Abbuchungen von meinem Konto vorgenommen werden. Das Verhalten der Bank erscheint mir äußerst dreist bis illegal unabhängig davon, wem das fehlgebuchte Geld nun gehört oder eben nicht. Schließlich kann ich als Privatperson z.B. gebuchte Überweisungen auch nicht einfach rückgängig machen nachdem sie dem Empfängerkonto gutgeschrieben wurden. Auch hier bedarf es einer Einwilligung bzw. Rückbuchung durch den „falschen“ Empfänger. Ist es eventuell auch sinnvoll zeitnah Einspruch gegen die Belastung des Kontos zu erheben? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen.

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Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Information wie folgt beantworte:

Das Recht der Bank zur Rückbuchung folgt aus § 8 AGB Banken.

Einschlägig ist in Ihrem Fall der § 8 Absatz 2. Dieser erlaubt Banken sogenannte Berichtigungsbuchungen auch noch nach Rechnungsabschluss. Sofern Sie dieser Rückbuchung aber widersprechen, muss die Bank den Betrag Ihrem Konto wieder gutschreiben und den Rückzahlungsanspruch gesondert geltend machen.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort eine erste Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt

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