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Fehlbuchung Fewo

16.05.2021 18:26 |
Preis: 25,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Der Absender muss im Streitfall den Zugang des Widerrufs beweisen. Daher sollte eine Bestätigung des Widerrufs angefordert werden. Wird der Widerruf nicht bestätigt, sollte der Widerruf per Einschreiben mit Rückschein wiederholt werden. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.

Wir haben über Booking.com eine FerienWohnung über Pfingsten gebucht und eine Buchungsbestätigung erhalten. Da auf unsere Rückfrage bei der Vermietungsagentur über Booking.com nicht reagiert wurde habe ich den Anbieter über die Homepage kontaktiert. Mir wurde dann seitens der Agentur mitgeteilt, dass keine Buchung vorliegt. Ich habe daraufhin eine Email mit der Buchungsbestätigung geschickt, ohne Reaktion. Aufgrund des Zeitdrucks (der Urlaub beginnt nächste Woche) habe ich dann über die Agentur direkt eine „unpassende" Wohnung (für 2 Personen, wir reisen aber zu viert) per Homepage der Agentur gebucht und eine Email geschrieben, dass wir uns eine zeitnahe kostenlose Stornierung vorbehalten, falls wir eine passendere Wohnung finden. Das haben wir, so dass ich ca 2 Stunden nach Buchung der unpassenden Wohnung eine Email geschickt habe, dass wir die Buchung widerrufen. Statt einer Reaktion kam heute morgen dann trotz des sehr zeitnah ausgesprochenen Widerruf eine bindende Buchungsbestätigung. Ich habe sofort eine Email geschrieben mit Verweis auf unseren Widerruf vom Gestrigen Abend und Info, dass wir die Buchung aufgrund des entstandenen Ärgers der ursprünglichen Überbuchung stornieren möchten. Auf diese Email kam wieder keine Reaktion. Wie soll ich mich verhalten? Habe ich eine Chance, aus der widerrufenen Buchung rauszukommen oder muss ich die unpassende Wohnung bezahlen? Die Wohnung ist über die Homepage des Anbieters in dem Zeitraum als frei ausgeschrieben.

Vielen Dank für die Einschätzung

16.05.2021 | 21:08

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,


Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihnen steht ein Widerrufsrecht zu, dass Sie mit Ihrer E-Mail grundsätzlich auch wirksam ausgeübt haben. Sie müssen daher nicht zahlen. Problematisch ist nur, dass Sie bisher den Zugang Ihrer E-Mail, sofern er bestritten wird, nicht beweisen können. Ich würde Ihnen daher empfehlen, (nochmals) per E-Mail und ggf. morgen auch telefonisch um eine Bestätigung Ihres Widerrufs per E-Mail zu bitten.

Sofern Sie keine solche Bestätigung erhalten, sollten Sie den Widerruf nochmals schriftlich per Einschreiben mit Rückschein absenden. Lassen Sie nach Möglichkeit den Widerruf durch einen Zeugen absenden, der vorab auch vom Inhalt des Schreibens Kenntnis genommen haben sollte. Zur Wahrung der 14-tägigen Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs. Ggf. können Sie also noch ein wenig auf die Bestätigung Ihres Widerrufs per E-Mail warten, bevor Sie diesen erneut per Einschreiben versenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie gern die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Sonntagabend!

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Roger Schulz

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