Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Fax-Werbung


18.06.2006 13:49 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo,

Ich habe unaufgefordert mehrere Werbefaxe versendet.
Jetzt habe ich per Post eine Unterlassungserklärung von einem
den ich per Fax angeschrieben hatte, bekommen.
Der Rechtsanwalt der den jenigen vertretet, fordert 644,50 €
Gebühr von mir.
Ist dieses zulässig in solch einer Höhe zu berechnen.
Ist Werbung per Fax überhaupt strafbar, und wenn in welcher Höhe.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

gerne will ich Ihre Anfrage beantworten.

Bei unverlangt zugesandter Fax-Werbung handelt es sich um einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht. In diesem Fall kann der Empfänger der Werbung einen Anwalt einschalten, der den Absender abmahnt und diesem auch die Kosten der Abmahnung in Rechnung stellt. Dies ist höchstrichterlich so entschieden.

Daher kann der gegnerische Anwalt von Ihnen auch die Kosten der Abmahnung ersetzt verlangen. Was die Höhe der Kosten angeht, so hängen diese vom Gegenstandswert ab. Ohne Einsicht in das Schreiben kann natürlich die Höhe nicht absolut zuverlässig überprüft werden. Der geforderte Betrag von EUR 644,50 ist jedoch durchaus bei solchen Streitigkeiten üblich und erscheint – jedenfalls aus der Ferne ohne Einsicht in das Schreiben - nicht überhöht.

Strafbar aber ist die Faxwerbung nicht. Es handelt sich nur, wie bereits ausgeführt, um einen wettbewerbsrechtlichen Verstoß.


Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens O. Gräber
Rechtsanwalt


www.rechtsanwalt-graeber.de
info@rechtsanwalt-graeber.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER