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Fast alles hört man vom Nachbarn

24.07.2007 21:21 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgendes Anliegen: Mein Lebensgefährte und ich leben in einer Dachgeschoßwohnung und seit einigen Monaten wohnt auch wieder eine Dame unter uns.

Nun ist es so, dass man fast alles von ihr mitbekommt. Das was mich am meisten stört, ist das egal wo ich mich in der Wohnung befinde, hören kann, wenn die Dame duscht, auf Toilette geht und dabei sind auch die "Uringeräusche" zu hören.
Auch höre ich wenn die Dame nur hustet oder in ihrer Wohnung geht, das ist ein sehr lautes trampeln. Ich weiß auch genau wann die Dame kommt und geht, da man das Aufschließen der Haustüre sehr stark mitbekommt.
Das Haus wurde in den 70ern gebaut. Kann man da etwas machen, oder halt nur, wenn einen sosehr dieser Art Geräusche stören, ausziehen?

Ich bedanke mich im Voraus recht herzlich!

24.07.2007 | 21:54

Antwort

von


(316)
Marie-Juchacz-Straße 17
40470 Düsseldorf
Tel: 0211 911 872 43
Web: http://www.ra-mauritz.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich anhand der vorliegenden Informationen wie folgt beantworten:

Möglicherweise können Sie eine Mietminderung gegenüber dem Vermieter geltend machen.

Grundsätzlich stellen zwar unvermeidbare, ein vertretbares Maß nicht übersteigende Geräusche aus einer Nachbarswohnung eine nur unerhebliche Minderung der Tauglichkeit einer Wohnung dar, wegen der eine Mietminderung nicht in Betracht kommt. Eine normale Lärmbelästigung durch normales Wohnverhalten in einer Nachbarwohnung ist hinzunehmen.

Nach Ihrer Schilderung gehe ich jedoch davon aus, dass zwar Ihre Nachbarin an sich keinen über das normale Maß hinausgehenden Lärm verursacht, aufgrund mangelnder Isolierung o.ä. die verursachte Lärmentwicklung erheblich und keine ist, die Sie hinnehmen müssten.

Grundsätzlich können Sie bei schlechter Isolierung der Wohnung gegen Lärm daher die Miete mindern. Nach der Rechtsprechung ist insoweit eine Minderung in Höhe von 5 bis 20 % der Brutto-Warmmiete angemessen, wobei dies nur ein erster Orientierungspunkt sein kann. Für eine genaue Bemessung wären Ihre konkreten Wohnumstände eingehender zu untersuchen.

Sie können daher den Vermieter von diesem Problem in Kenntnis setzen, ihn zur Beseitigung auffordern sowie die Miete entsprechend mindern.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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