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Fassadenrenovierung ETW aufgrund Efeubewuchses einer Einheit

29.04.2015 22:20 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Ich bin Eigentümerin einer ETW in einem 2-Fam.Haus. Die andere Eigentümerin bewohnt die obere Wohnung. Das Grundstück ist lt. Grundbuch aufgeteilt - der hintere Anteil gehört mir, der vordere Gartenteil der anderen Eigentümerin.

Vor ca. 10 Jahren wurde das Haus neu angelegt.

Nun hat diese vor Jahren an der Hauswand Efeu gepflanzt welches mittlerweile bis zum Dach kletterte. Ich duldete dies weil es optisch schön war und auch das Haus gut dämmt.
Inzwischen sind 1,5 Hausseiten bewachsen.
Das Efeu wächst aus deren Grundstücksanteil. Ich bemerkte damals schon (aber ohne schriftliche Einigung) dass mir dadurch aber keine Kosten entstehen dürften.
Ich erklärte mich auch bereit an dem nun nötigen Rückschnitt finanziell zu beteiligen.

Aktuell hat sie durch übermässiges Wässern dieses Efeus die Kellerwand meines Kellers durchnässt und ihre Meinung geändert (dass wir das Efeu lassen und regelmässig pflegen lassen.
Nun will die andere Eigentümerin aber plötzlich das Efeu komplett entfernen lassen und das Haus neu verputzen lassen.
Muss ich mich an diesen hohen Kosten nun beteiligen (was ich finanziell gar nicht kann) ?

Einsatz editiert am 29.04.2015 22:25:56
30.04.2015 | 00:12

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Ich gehe davon aus, dass Sie und die Gegenseite eine Wohnungseigentümergemeinschaft bilden. Da ist es so, dass die WEG, also alle Eigentümer gemeinsam entsprechend der Eigentumsanteile die Kosten tragen. Daher müssen Sie sich grundsätzlich an den Kosten beteiligen.

Allerdings muß der Beschluß einstimmig fallen, d.h. die Nachbarin kann das Efeu nicht gegen Ihren Willen entfernen und das Haus auch nicht gegen Ihren Willen neu verputzen lassen. Dementsprechend haben Sie hier einen Verhandlungshebel, indem Sie Ihre Zustimmung von der Kostenverteilung abhängig machen, beispielsweise dass Sie nur zustimmen, wenn die Gegenseite die Kosten ganz oder überwiegend trägt. Der konkrete Anteil ist dabei reine Verhandlungssache.

Die früheren mündlichen Anmerkungen sind dabei nicht relevant, da einerseits nicht gesagt wurde, wie hoch der Anteil wäre und andererseits mündliche Zusagen nur sehr schwer beweisbar sind.

Ich empfehle daher, mit der Gegenseite Kontakt aufzunehmen und mit dieser über die Rechtslage und die Kostenverteilung zu reden.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 04.05.2015 | 10:56

Nun ist die Kellerwand meines Kellers nass, fiel vor einigen Tagen auf. Die Nachbarin (Besitzerin des Grundstückteiles woraus das Efeus wächst) hat - wohl schon letztes Jahr und nun wieder) mit Wasserschlauch stundenlang den Efeu und somit die Hauswand gewässert.
Nun muss wohl aufgebaggert werden da wohl Isolierung defekt ist. Falls dies durch die Efeuwurzeln und das übermässige Gießen verursacht wurde - welche Versicherung kommt auf? Ihre Privathaftpflicht oder die fürs Hausgebäude (Wasserschäden sind auch außerhalb versichert).
Wer kommt für die Folgeschäden auf? Das Efeu muss ja dann weg und die Fassade neu gemacht werden.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.05.2015 | 17:56

Sehr geehrte Ratsuchende,

dann wird in erster Linie die Gebäudeversicherung für das Ausbaggern und Ausbessern einspringen, sich aber vermutlich zwecks Ersatz an die Gegenseite halten. Die Folgeschäden muß die Gegenseite (=andere Eigentümerin) tragen, sofern bewiesen werden kann, dass tatsächlich das Efeu und das übermäßige Wässern für den Schaden verantwortlich ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

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