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Familienzusammenführung von 2 ausländischen Bürger, die in deutschland leben

| 12.04.2017 14:30 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


15:48

Zusammenfassung:

Lebensunterhaltssicherung bei ausländischen Studenten und Ausnahmen dazu, insbesondere bei Ehegatten und Kindern

Hallo,

ich habe mal eine Frage:
Ich Studiere an eine deutsche Universität (Master Elektrotechnik).
Ich bin noch bis Ende Mai 2017 Student, da ich gerade meine Masterarbeit schreibe, dann muss ich mit meinem neuen Visum eine Stelle finden.
Wir beide wohnen in Deutschland seit 9 Jahre.
Wir sind verheiratet und haben eine 1,5 jährige Tochter, die hier in Deutschland geboren ist. Meine Frau hat ihr Studium (BWL) schon abgeschlossen, hat aber noch keinen Job gefunden. Ihr Visum läuft am 15.05.17 ab.
Ich werde nach meinem Abschluss noch ein 1,5 jähriges Visum zweck Arbeitssuche bekommen. Nun habe ich aber Angst, dass meine Frau und das Baby abgeschoben werden, solange ich noch keine sicherer Lebensunterhalt habe.
Könnten Sie mir vielleicht Tipps geben, wie man solche Situation bearbeiten kann ?

Mfg Papyrus

12.04.2017 | 14:58

Antwort

von


(1781)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Lebensunterhalt ist stets zu sichern:
Bei Ehegatten, die in ehelicher Lebensgemeinschaft leben, genügt es aber, wenn die Voraussetzung durch einen Ehegatten erfüllt wird.

In aller Regel kann davon nicht abgewichen werden.

Der Lebensunterhalt eines Ausländers ist gesichert, wenn er ihn einschließlich ausreichenden Krankenversicherungsschutzes ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel bestreiten kann. Nicht als Inanspruchnahme öffentlicher Mittel gilt der Bezug von Kindergeld, Kinderzuschlag, Erziehungsgeld, Elterngeld, Leistungen der Ausbildungsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch, dem Bundesausbildungsförderungsgesetz und dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, öffentlichen Mitteln, die auf Beitragsleistungen beruhen oder die gewährt werden, um den Aufenthalt im Bundesgebiet zu ermöglichen und Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz.

Der Lebensunterhalt gilt für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16 (Studium) als gesichert, wenn der Ausländer über monatliche Mittel in Höhe des monatlichen Bedarfs, der nach den §§ 13 und 13a Abs. 1 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes bestimmt wird, verfügt.

Eine Möglichkeit besteht aber durch die (beschränkte) Erwerbstätigkeit eines Studenten oder nach Studienabschluss, vgl. § 16 Abs. 3 u 4. AufenthG .

Abschiebungshindernisse (im Heimtland vorhandenen erhebliche Gefahren für Leib und Leben) sind aber stets zu berücksichtigen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 12.04.2017 | 15:17

Hallo und danke für die schnelle Antwort.

Ich arbeite seit 1,5 Jahre an der Universität und verdiene 802 Euro Netto /Monat als Studentische Hilfskraft. Meine Frau bekommt jeden Monat für Sie und unsere Tochter 900 Euro Netto als Familienunterstützung und macht auch keinen Job dazu. Wir bekommen keine Soziale Leistungen von der Stadt und finanzieren selber alles was wir brauchen. Wir sind alle krankenversichert und wohnen in eine 75 m2 Wohnung.
Die Ausländerbehörde meinten, dass sie das Visum meine Frau nicht verlängern können, selbst wenn mein verlängern würde, weil mein Lebensunterhalt viel zu wenig ist. Da das Visum bald abläuft werden wir vielleicht erstmal einen Anwalt nehmen, da Sie meine Frau und Tochter abschieben wollen.
Ist die Abschiebung in dieser Situation trotzdem möglich ?
Dürfen sie mir von meiner Tochter trennen ?
Soll ich einen Anwalt anschalten?
Was kann ich noch tun?
ich bin momentan ein bisschen verzweifelt.

Mfg Papyrus

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.04.2017 | 15:48

Sehr geehrter Fragesteller,

ich antworte Ihnen gerne wie folgt:
Ja, Sie sollten sich am besten vor Ort einen Anwalt nehmen, der alle Faktoren zu Ihren Gunsten berücksichtigen kann.
Denn für mich ist nicht offensichtlich, dass der Lebensunterhalt nicht reichen soll, was aber auch von Ihren Ausgaben/Wohnort abhängt.
Eine Trennung von Mutter/Vater und Kind kommt regelmäßig nicht in Betracht.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 12.04.2017 | 15:52

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