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Familienversicherung bei Übungsleitertätigkeit


29.07.2006 14:26 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Benjamin Quenzel



Hallo,

ich übe eine geringfügige Beschäftigung (Minijob) aus und bin über meinen Mann in der gesetzlichen Krankenkasse familienversichert. Nun habe ich die Möglichkeit, bei einem anderen Arbeitgeber zusätzlich eine Übungsleitertätigkeit nach §3 Nr. 26 EStG anzunehmen Mein jährlicher Verdienst als Übungsleiterin würde 1848 Euro im Jahr nicht überschreiten. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt ca. 4 Stunden.

Nun meine Frage: Muss ich die Tätigkeit als Übungsleiterin bei der Krankenkasse angeben ? Wird der Verdienst mit dem Minijob addiert, so dass das monatliche Einkommen 400,- Euro übersteigt und ich nicht mehr familienversichert bin oder zählt die Tätigkeit als Übungsleiterin nicht in Hinblick auf die Familienversicherung?

Im Voraus vielen Dank für Ihre Hilfe.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da die steuerfreie Einnahme eines Übungsleiter nach § 3 Nr. 2 dem steuerlichen Regelungszusammenhang nicht unterliegt, kann sich dadurch am sozialversicherungsrechtlichen Status nichts ändern. Die Tätigkeit eines Übungsleiters ist keine Tätigkeit, die ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis begründet.

Es handelt sich bei der Übungsleiterpauschale um eine Aufwandsentschädigung. Der Gesetzgeber hat mit dieser Privilegierung diese Pauschale auch dem Regelungszusammenhang der Sozialversicherung entzogen.

Die Meldung dieser Beschäftigung bei der Krankenkasse ist aus meiner Sicht nicht erforderlich.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben und stehe Ihnen im Rahmen der Rückfragefunktion jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen



Benjamin Quenzel
(Rechtsanwalt)
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