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Familienversicherung GKV/PKV - Welche Möglichkeiten habe ich um der hohen Nachforderung entgegenzuw


| 30.07.2007 15:03 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Februar hat mein Mann meine Tochter aus 1.Ehe adoptiert. Mein Mann ist privat versichert, meine Tochter und ich sind gesetzlich versichert. Ich habe meiner Krankenkasse mitgeteilt, dass mein Mann meine Tochter adoptiert hat und auf Grund der Namensänderung eine neue Karte beantragt. Diese kam unverzüglich. Zufällig erfuhr ich jetzt, dass meine Tochter privatversichert werden muss, da mein Mann über der Einkommensgrenze liegt. Jetzt verlangt die GKV eine Rückversicherung meiner Tochter. Ich denke aber, die Krankenkasse hätte auf Grund meiner Mitteilung prüfen oder nachfragen müssen ob die Familienversicherung für meine Tochter noch in Frage kommt. Kann von einem Laien erwartet werden, dass er sich im SGB auskennt? Welche Möglichkeiten habe ich um der hohen Nachforderung entgegenzuwirken?
30.07.2007 | 15:56

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

von einem Laien kann n i c h t erwartet werden, dass er sich im SGB, auch nicht im SGB V (Krakenversicherung) detailliert auskennt. Von Ihrer Krankenkasse und deren Mitarbeitern düften Sie dieses eigentlich erwarten. Ihre Sachverhaltschilderung legt jedoch die Vermutung nahe, dass man dort auch so einige Probleme mit den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen hat, obwohl diese dort bekannt sein müßten. Ich gehe davon aus, dass Sie mitgeteilt hatten, dass Ihr Ehemann privat krankenversichert ist. Dass Ihre Tochter nach der Adoption nicht mehr in der Familienversicherung mitversichert sein kann, ergibt sich klar aus dem Gesetz. § 10 Abs. 3 SGB V:Kinder sind nicht versichert, wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte oder Lebenspartner des Mitglieds nicht Mitglied einer Krankenkasse ist ...

Beitragsnachforderungen für die Vergangenheit sollte die Krankenkasse vor diesem Hintergrund nicht durchsetzen können, gegen etwaige Beitragsnachforderungsbescheide sollten Sie Widerspruch einlegen und sich auf Vertrauensschutz berufen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Dotterweich
Fachanwalt für Sozial- und Arbeitsrecht


Nachfrage vom Fragesteller 30.07.2007 | 16:59

Sehr geehrter Herr Dotterweich,

ich habe leider nicht mitgeteilt, dass mein Mann privatversichert ist, weil sich für mich diese Frage zu diesem Zeitpunkt nicht stellte. Mein Tochter war bei mir familienversichert und ich wollte in erster Linie die veränderten Familienverhältnisse mitteilen. Ich hoffe das ändert nicht allzuviel an der Widerspruchsmöglichkeit.
Vielen Dank für Ihre Beratung

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.07.2007 | 15:52

Die rechtliche Beurteilung ändert sich nicht wirklich, auch wenn sie den versicherungsrechtlichen Status Ihres Ehemannes nicht mitgeteilt haben. Es handelt sich um eine grundsätzliche Weichenstellung, so dass die Kasse von sich aus schon im eigenen Interesse hätte fragen müssen.

Freundliche Grüße aus Konstanz
RA Dotterweich

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