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Familienrechtsstreit Erben Grundbucheintrag

| 26.02.2015 09:58 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Mein verstorbener Mann hat zur Absicherung seiner Familie im Falle seines Todes seinen Vater mit einer gewissenen Summe mit in das Grundbuch eintragen lassen.Nach dem Verkauf des Hauses erhielt mein Schwiegervater die eingetragene Summe vom Verkäufer.Mein Schwiegervater erstellte danach eine Abrechnung mit dem Vermerk"es verbleiben für die Erben" in diesen Fall die Ehefrau, die Summe X. Ich habe nach gewisser Zeit diese Summe eingefordert, worauf mein Schwiegervater mir nur einen gewissen Teil überwiesen hat, mit der jetzigen Behauptung das der Rest ca. 30 T Euro ihm zustände für die Hilfe am Hausbau, dies hätte mein Mann ihm zugesagt. Es gibt hierzu keine Vereinbarung und mein Mann hat mir auch nie davon was erzählt, und in der Aufstellung die mein Schwiegervater damals gemacht hat, hat er dies ja auch nicht erwähnt.Was kann ich tun, habe ich hier eine Chance an mein restliches Geld zu kommen, wenn ja wie muß ich vorgehen, und was für einen Anwalt sollte ich dazu konsultieren ?

Sehr geehrte Fragestellerin,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ihre Schilderung verstehe ist so, dass Ansprüche des Schwiegervaters wohl über eine Grundschuld abgesichert waren, er aber dennoch den kompletten Verkaufserlös der Immobilie erhalten hat. Der über den Grundschuldbetrag hinausgehende Erlös steht jedoch den Erben (nach Ihrer Schilderung Ihnen) zu.

Hätte Ihr Mann seinem Vater darüber hinaus etwas vererben wollen, wäre hierfür ein formwirksames Testament notwendig; eine mündliche Absprache genügt den Formvorschriften nicht.

Sie sollten Ihren Schwiegervater zunächst schriftlich per Einwurf-Einschreiben unter Fristsetzung (z. B. "bis zum 11.3.15")auffordern, Ihnen die Ihnen zustehende Summe (genau beziffern) zu zahlen.

Nach Fristablauf sollten Sie einen Anwalt, der sich vorrangig im Erbrecht und sinnvollerweise auch im Familienrecht auskennt, mit der Geltendmachung Ihrer Ansprüche beauftragen. Dieser kann den Sachverhalt dann anhand Ihrer Unterlagen klären und Ihre Forderung ggf. durchsetzen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

Nachfrage vom Fragesteller 26.02.2015 | 16:19

Nein mein Schwiegervater hat nur den Teil vom Käufer erhalten mit dem er im Grundbuch stand, den Hauptteil hat die Bank erhalten.Meine Frage ist die, habe ich Anspruch auf das Geld was ja eigentlich für die Absicherung meiner Familie angedacht war oder nicht?Hat mein Schwiegervater durch seine Aussage und auch durch das Schriftstück bzw. auch schon eine Auszahlung einer Teilsumme und dem Vermerk im Schreiben" es verbleiben für die Erben" eingestanden das mir das Geld zusteht, oder habe ich keine Rechthabe auf das Geld da er ja im Grundbuch stand?Es existiert eben nur das Schreiben von Ihm an mich mit den Hinweis "es verbleiben für die Erben" und die Zahlung einer Teilsumme an mich.Komme ich durch dieses Anerkennungsschreiben an mein Geld?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.02.2015 | 16:38

Sehr geehrte Fragestellerin,


gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Soweit Ihr verstorbener Mann offenbar eine Vereinbarung mit seinem Vater hatte, dass er von dem grundbuchrechtlich gesicherten Betrag Sie und eventuelle Kinder versorgen sollte, dürfte Ihnen der Betrag zustehen. Das Anerkenntnis Ihres Schwiegervaters deutet ebenfalls darauf hin, dass Ihnen dieses Geld zusteht.

Um eine rechtssichere Beurteilung vornehmen zu können, müsste aber eine Einsichtnahme in sämtliche Unterlagen, insbesondere den Grundbuchauszug, das Schreiben Ihres Schwiegervaters und mögliche weitere Vereinbarungen erfolgen. Legen Sie einem im Erb- und Familienrecht erfahrenen Anwalt sämtliche Unterlagen vor.

Das Schreiben und die Teilauszahlung sind erste Anhaltspunkte, dass Sie Ihre Ansprüche mit Aussicht auf Erfolg weiterverfolgen können.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 28.02.2015 | 10:17

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