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Familienrecht / Sorgerecht

| 21.10.2013 17:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier


Guten Tag,

folgender Sachverhalt. Meine Nichte, Mutter einer Tochter, wurde von ihrem Lebensgefährten, dem Kindsvater, mit dem sie jedoch nicht verheiratet ist, des Hauses verwiesen. Ohne die Tochter, für die sie beide das Sorgerecht haben.

U.a beschuldigt er sie, vorangegange Vorfälle, wie Drohbriefe und Vandalismuss im Garten, welches zur Anzeige bei der Polizei gebracht wurde, (Ermittlungen dahingehend laufen) selbst verursacht zu haben und hätte ANGEBLICH belastendes Material gegen sie.

Nun, hat sich meine Nichte schon juristischen Rat geholt. Der Anwalt jedoch, eteilte ihr mit, dass er sie nicht vertreten könne, solang sie in keiner eigenen Wohnung lebe.
Der Kindsvater hat sie desweiteren wieder aufzunehmen bis sie eine eigene Wohnung hat.

Der Kindsvater jedoch, untersagt meiner Nichte den Zutritt und drohte sie als Geisteskranke bei der Poizei anzuzeigen, wenn sie sich dem Haus nähert. Weiterhin versucht er sie mit dem angeblichen Beweismittel unter Druck zusetzen und von ihr eine Selbstanzeige bei der Polizei zu erpressen.

Wie kann hier schnellstens vorgegangen werden? Meiner Nichte wurde leider keine Beratung gegeben hinsichtlich der Tatsache, dass sie nicht zum Kindsvater zrück kann, weil er a) sie nicht duldet und b) wenn sie wieder dort wohnt, mit weiterem Psychoterror zu rechnen ist.

Vielen Dank im Voraus für die Mühen und die Antwort.

MfG

A. Reinhardt

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
In Ansehung Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass es der Nichte darum geht, das Kind zu sich zu nehmen.

Entgegen der Auffassung des bisher zu Rate gezogenen Anwaltes ist anzuraten, umgehend einen Antrag auf Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes auf die Nichte allein zu stellen und zwar als Eilverfahren.

Der Umstand, dass die Nichte derzeit möglicherweise keine eigene Wohnung hat, ist nachrangig, wenn eine Interimsunterbringung und damit eine ausreichende Versorgung und Betreuung des Kindes gewährleistet ist.

Hat die Nichte das Aufenthaltsbestimmungsrecht übertragen bekommen, kann Sie die Herausgabe des Kindes an sich verlangen.

Die Erfolgsaussichten sind auch gut, da der Kindesvater die Nichte vorliegend erpresst und nötigt und zudem das Kind vorenthält bzw. keinen Kontakt zulässt. Damit disqualifiziert sich dieser als Elternteil und gefährdet das Kindeswohl.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 24.10.2013 | 12:05

Guten Tag,

eine Nachfrage hätte ich noch. Ist es auch eine Vorenthaltung des Kindes, wenn der Kindesvater nur den Umgang meiner Nichte mit ihrer Tochter gestattet, wenn er anwesend ist? Darf er das?

Vielen Dank.

MfG
A.Reinhardt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.10.2013 | 07:38

Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung.

Eine Vorenthaltung des Kindes ist es rechtlich nicht, wenn der Vater bestimmen will, beim Umgang anwesend zu sein.

Es besteht allerdings keine rechtliche Notwendigkeit eines betreuten Umgangs, so dass die entsprechenden familiengerichtlichen Schritte zeitnah einzuleiten sind.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -

Bewertung des Fragestellers 23.10.2013 | 12:23

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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"Ihre Antwort hat mir und meiner Nicht sehr geholfen. Und auf Grund Ihrer Antwort ist nun sogar der Kindsvater zu einer gütlichen Einigung bereit. Besser häte es nicht laufen können.
Vielen Dank!
Wenn ich diesbezgl. wieder Fragen habe, werde ich mich gerne wieder an Sie wenden.

MfG
"
FRAGESTELLER 23.10.2013 5/5,0
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