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Familienrecht / Namensgebung des unehelichen Kindes

| 27.09.2020 12:37 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Rechtsanwälte,
sehr geehrte Rechsanwältinnen.

Ich muss mich (leider) in folgender Angelegenheit an Sie wenden:

Meine Freundin und ich haben vor 8 Monaten einen Sohn bekommen, meine Freundin ist aber noch mit Ihrem Mann verheiratet, lebt jedoch seit 8 Jahren von ihm getrennt mit den 2 grösseren , mit ihm gezeugten Töchtern, und hat auch das alleinige Sorgerecht.

Nach der Geburt habe ich beim Standesamt eine Vaterschaftsanerkennungsurkunde erwirkt.

Jetzt ist es so, dass der Ehemann uns dem nicht nachkommt, und uns immer vertröstet.

Daher meine Frage: Was genau müssen wir konkret tun, oder zu wem gehen, damit unser Kind meinen Namen tragen wird dürfen ? Meine Freundin wünscht das ausdrücklich, ich ebenso. Der Ehemann hat angeblich auch nichts dagegen , zahlt aber auch keinen Unterhalt, was er ja eigentlich "müsste". Aber natürlich erwarten wir das auch nicht.

Fragen wir beim Jugendamt nach, schickt man uns von Raum zu Raum, und bekommen 3 Antworten.
Es ist sehr frustrierend.

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Wenn das Scheidungsverfahren bereits eingeleitet war, als das Kind geboren wurde, muss der Vater nur Ihrer Anerkennung der Vaterschaft zustimmen.

Wenn zum Zeitpunkt der Geburt der Scheidungsantrags noch nicht gestellt war, bleibt nur die Anfechtung der Vaterschaft. Hierzu ist nicht nur der Ehemann der Mutter, sondern auch die Mutter, das Kind und Sie berechtigt.

Nach rechtskräftiger Anfechtung der Vaterschaft des Scheinvaters wird Ihre Anerkennung der Vaterschaft wirksam. Dann liegen die Voraussetzungen für eine Entscheidung über den Namen vor.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

Rückfrage vom Fragesteller 27.09.2020 | 20:15

Besten Dank Frau Holzapfel.

Die Scheidung ist nicht eingereicht, da der Ehemann Krebs hat und Alkoholiker ist und mündlich abgesprochen wurde, dass man verheiratet bliebe bis der Tod einträte, damit meine Freundin dann die nicht kleine Witwenrente bekäme.

Daher meine Frage: Was müssen wir konkret tun, um die Scheinvaterschaft anzufechten ?

Liebe Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.09.2020 | 20:19

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Es muss ein Antrag bei Gericht auf Anfechtung der Vaterschaft das Scheinvaters eingereicht werden. Sie sollten hier für einen im Familienrecht erfahrenen Anwalt beauftragen. Das Gericht wird dann feststellen, dass der Ehemann nicht der Vater ist. Dann wird Ihre Anerkennung wirksam.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 27.09.2020 | 20:49

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TIP TOP. Verständlich ohne wenn und aber. Hat mir ausgesprochen gut gefallen. Habe direkt einen Antrag bei meiner RS gestellt mit Antrag auf Anfechtung der Scheinvaterschaft.

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