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Familienrecht Einkommensnachweise Selbstständiger, Unterhaltshöhe

25.11.2013 11:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin selbstständig und habe 2 Kinder aus 2 Ehen für die ich Unterhalt leiste. 1. Ehe Sohn volljährig, schulische Ausbildung 2.Kind 13 Jahre, schulflichtig.

Meine Frage ist, was ich genau bei einem Einkommensnachweis vorlegen muss. Ich habe eine Aufforderung zum Einkommensnachweis erhalten und ging bisher davon aus, dass ich jeweils das Einkommen der letzten 3 abgeschlossenen Jahre belegen müsse. Aktuell: 2010/ 11 und 12. Da für 2012 noch kein Bescheid vorliegt und die Erklärung derzeit seitens des Stb. erstellt wird, habe ich vorerst nur 2010 und 11 nachgewiesen und 2012 in Aussicht gestellt.
Daraufhin bekam ich ein Anwaltsschreiben mit Kostennote sowie der Aufforderung auch die letzten Monate (2013) im einzelnen zu belegen. Ist das korrekt?
Muss ich die Rechnung begleichen obwohl ich bereits Belege vorgelegt habe?
Frist zur Vorlage war seitens der Exfrau 4 Tage! Neue Frist der Anwältin: 3 Wochen Ist die Frist für mich relevant? Belegen kann ich erst nach fertiger Steuererklärung! Was kann ich vom Einkommen (ausser steuerlich) in Abzug bringen?
- Altersvorsorge und Pflege?
- Schulden aus Ehezeit?

Ich leiste regelm. an meine Tochter (13) den Unterhalt der Stufe 1 = 334 € zzgl. hälftiges Kindergeld. Ich habe keine Mangelfallberechnung und zahle den Mindestunterhalt.

Der Sohn aus 1. Ehe erhält 115 € mtl. wohnt bei der Mutter. Diese hat eigenes Einkommen jedoch 3 weitere minderj. Kinder. Was geht vor? Ein erhöhter Satz für die Tochter oder ein ggfs. höherer Unterhalt an den volljährigen Sohn.

Ehebedingter Kredit mtl. 267 €. Einkommen 2011 belegt u. zu versteuern 25.800 €. 2012 vermutlich minimal höher.

Ich ging bisher von der Annahme aus, das folgende Rechnung korrekt ist:

26.000 € zu versteuern abzgl. 5200 € Steuervorauszahlung = 20.800 €

Das entspricht rund 1733 € netto mtl. Werden davon die Ehelichen Schulden abgezogen liege ich bei ca. 1470 €. Regelmäßiger Unterhalt: 449 €.

Verbleib von ca. 1020 € netto (Evtl. kommt 2012 auch < 1100 € heraus.)

Mit freundlichem Gruß.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gern nehme ich zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung:

Sie müssen als Selbständiger Ihr Einkommen in den zurückliegenden 3 Jahren nachweisen und damit auch das Einkommen der zurückliegenden Monate, hier ggf. als vorläufige Bilanz von Ihrem Steuerberater. Es kommen insoweit ja auch Einnahmen aus Vermögen in Betracht, welches für das gesamte zurückliegende Jahr nachzuweisen sind.

Anwaltskosten schulden Sie nur bei Verzug. Ob dieser tatsächlich eingetreten ist, kann ich derzeit nicht beurteilen, da dazu Informationen fehlen.

Altersvorsorge- und Pflegevorsorgeaufwendungen können Sie in jedem Fall in Abzug bringen. Schulden können abgezogen werden, soweit zumindest der Mindestunterhalt der minderjährigen oder privilegierten volljährigen Kinder sichergestellt ist.

Der volljährige Sohn wird der minderjährigen Tochter bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gleichgestellt, soweit er im Haushalt eines Elternteils lebt und sich in der allgemeinen Schulausbildung befindet (privilegierter Volljähriger). Sind diese Voraussetzungen nicht mehr gegeben, geht das minderjährige Kind allen anderen vor. Im Mangelfall ist dann zunächst der Mindestunterhalt der Tochter sicher zu stellen und der volljährige Sohn kann das beanspruchen, was übrig bleibt.

Achtung: Sie sind einem minderjährigen Kind sowie dem privilegierten volljährigen Kind gegenüber gesteigert Erwerbsobliegen. Der Mindestunterhalt ist zu zahlen. Da helfen auch keine Schulden aus der Ehezeit!

Sollte ich Fragen übersehen haben, so nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion. Ansonsten bedanke ich mich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt


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